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Walter Norrenbrock feiert seinen 90.

Stadt gratuliert Ehrenbürger zum runden Geburtstag

Am Montag, 02. August 2021 feiert der Neu-Isenburger Ehrenbürger Walter Norrenbrock seinen 90. Geburtstag. „An seinem 80. Geburtstag haben wir ihm für sein großartiges Engagement für unsere Stadt das Ehrenbürgerrecht verliehen. Diese höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat, können wir nicht mehr toppen, nehmen aber den 90. Geburtstag von Walter Norrenbrock gerne zum Anlass ihm ein großes Dankeschön zu sagen. Er hat unglaublich viel für Neu-Isenburg getan und vorbildliche ehrenamtliche Arbeit in ganz verschiedenen Bereichen geleistet. Wir gratulieren ganz herzlich auch im Namen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats. Einen großen Dank auch an seine Ehefrau Maria, die ihm bei seiner Arbeit immer den Rücken gestärkt hat“, heißt es von Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und Bürgermeister Herbert Hunkel.

Der Jubilar kann für sich in Anspruch nehmen, der bislang „dienstälteste“ Neu-Isenburger Stadtverordnetenvorsteher gewesen zu sein. 16 Amtsjahre bedeuten eine dreimalige Wiederwahl durch die Stadtverordnetenversammlung und zeigen das große Vertrauen, das die Stadtverordneten in seine Führung hatten. Die Daten der kommunalpolitischen Laufbahn von Walter Norrenbrock sind auch sonst beeindruckend: Im Februar 1984 wurde er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, wenig später Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss dessen Vorsitz er von 1986 bis 1990 innehatte. 16 erfolgreiche Jahre war Walter Norrenbrock protokollarisch der „erste Bürger der Stadt“ bis er das Amt des Stadtverordnetenvorstehers im April 2006 an seinen Nachfolger Rolf Krumbiegel übergab.

Es folgte eine fünfjährige Amtszeit als ehrenamtlicher Stadtrat und Dezernent, in der Walter Norrenbrock das Dezernat für Integration übernahm. Zu den wichtigsten Aufgaben der Stadt gehört es, allen Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburgern eine Teilhabe am täglichen Leben, an Kultur und Sport, in Schule und Beruf zu ermöglichen und daran aktiv zu arbeiten. Während der Amtszeit von Walter Norrenbrock hat die Stadt ein erstes Integrationskonzept erstellt als Leitfaden für ihre Integrationspolitik. Ein Vermittlerpool, die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen konnte ebenso etabliert werden wie ein gutes, solidarisches Miteinander. Bis heute wird die Integrationsarbeit in Neu-Isenburg, für die Walter Norrenbrock eine hervorragende Grundlage gelegt hat, als vorbildlich gewertet und geschätzt.

Im Rahmen seiner kommunalpolitischen Arbeit war der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher zudem Mitglied in verschiedenen Kommissionen, vertrat die Stadt in Verbandsversammlungen und Aufsichtsräten wie beispielsweise bei den Stadtwerken und der GEWOBAU.

Als Vorsitzender des Friedhofszweckverbandes und als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des VdK hat Walter Norrenbrock sich ebenfalls sehr engagiert um die Belange und Probleme der Neu-Isenburger*innen gekümmert und sich für schnelle und unbürokratische Lösungen eingesetzt. Als Vorsitzender (1996 bis 1999) bzw. stellvertretender Vorsitzender des VdKs, setzte er soziale Akzente. Mehr als 20 Jahre – bis 2017 - hat er den Friedhofzweckverband als Verbandsvorsitzender geführt, dabei einerseits mit viel Fachkompetenz die „bürokratischen“ Aufgaben erfüllt und sich um rechtliche, wirtschaftliche und ökologische Angelegenheiten gekümmert. Andererseits war es für Walter Norrenbrock immer ein Herzensanliegen die Friedhöfe des Verbandes zu besonderen Orten zu machen und sich neuen Herausforderungen im Wandel der Bestattungskultur oder im Komfort für die Besucher*innen zu stellen. Um die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung aber auch als Erholungs- und Lebensraum der Öffentlichkeit ebenso wie als Ort der Stadtgeschichte näher zu bringen, hat der Friedhofszweckverband so beispielsweise unter seiner Ägide im Jahr 2014 erstmals auf dem „Alten Friedhof“ zu einem Tag des Friedhofs eingeladen. Gleichzeitig gab es umfangreiche Gebäudesanierungen und neben zahlreichen weiteren Projekten die Einführung der Baumbestattungen auf dem Waldfriedhof.

„Walter Norrenbrock hat in den langen Jahren seiner kommunalpolitischen Tätigkeit entscheidend an der Entwicklung der Stadt mitgewirkt. So fielen in seine Amtszeit als Stadtverordnetenvorsteher die Umgestaltung des Rosenauplatzes, die Sanierung des Alten Stadthauses, die Verbesserung der Verkehrssituation, der Neubau der Seniorenanlage Erlenbachaue sowie der dortigen Kita und viele andere wichtige Projekte. Durch seine verbindliche Art trug er entschieden dazu bei, die Arbeit der Stadtverordnetenversammlung und später, die des Dezernats für Integration, für die Bürgerinnen und Bürger transparenter und bürgernäher zu machen. Zudem sorgte er für eine sehr positive politische Kultur, die eine sachliche, ergebnisorientierte Arbeit der Stadtverordneten ermöglichte. Walter Norrenbrock ist ein Glücksfall für Neu-Isenburg. Wir wünschen ihm noch viele Jahre gemeinsam mit seiner lieben Gattin Maria bei bester Gesundheit!“, so die Stadtverordnetenvorsteherin und der Bürgermeister.