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Dank an Helferinnen und Helfer im Hochwassergebiet         

Isenburger helfen an verschiedenen Orten

Bürgermeister Herbert Hunkel ließ es sich nicht nehmen, den Neu-Isenburger Helferinnen und Helfern, die in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz tatkräftig mit angepackt hatten, noch einmal persönlich zu danken. „Eine Katastrophe mit solchem Ausmaß erfordert schnelle Hilfe und unbedingte Solidarität. Die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen jede mögliche Unterstützung erhalten. Ich bin froh, dass wir auch aus Neu-Isenburg einen Beitrag leisten konnten und danke allen Helfer*innen ganz herzlich für ihren Einsatz“, sagt der Bürgermeister und überreicht zur Stärkung eine Isenburger Tasse mit fairen Kaffee und Gebäck aus dem Weltladen sowie eine Spende zur Finanzierung eines gemeinsamen Frühstücks.

Für das Deutsche Roten Kreuz arbeitet Iris Heß bei der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die sich um Menschen kümmert, die unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen werden - zum Beispiel auch wenn eine Flutkatastrophe, wie sie gerade erst geschehen ist, alles zerstört. Die Neu-Isenburgerin berichtet: „Ja, ich habe gelernt, schwierige Nachrichten zu überbringen, meist mit der Polizei, meist Todesnachrichten. Aber einem ganzen Dorf zu sagen, dass eben dieses evakuiert werden müsse und möglicherweise nie wiederaufgebaut werden würde, das war eine Situation, die auch die Vertreterin vom Inneren Dienst des Landes RLP so sicher nie wieder erleben wollte… auch das gehört zu unseren Aufgaben. Genau wie das Pflaster, das wir den Menschen geben konnten, die sich an Steinen und Glas verletzt haben, als sie nach den wenigen Habseligkeiten gesucht haben, die vielleicht noch brauchbar sein würden. Viel war es nicht.“

Mit von der Partie war auch Edda Schulz-Jahn, die sich im Offenbacher Landesverband des THW engagiert. Sie übernahm mit dem Einsatznachsorgeteam die Betreuung der Helferinnen und Helfer. Das Einsatznachsorgeteam ist spezialisiert auf die psychosoziale Betreuung von Einsatzkräften in bzw. nach belastenden Einsatzsituationen und überbrückt die Phase bis zur Übernahme durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft. Das Team wird vorrangig intern eingesetzt.

Mit Christian Simon, Marvin Scherzer, Lukas Kuptz-Paniagua, Philipp Stein, Henning Ralston-Hilse, Jonathan Schröer, Marion Blickhan, Kay Blickhan, Carsten Chantre, Peter Desch, Katrin Georgi, Constantin Geyer, Armin Jäger, Tim Jung, Bahri Kosar, Kai Krüger, Michael Jung-Mazura, Danny Nährig, Thorsten Paulus, Daniel Tröger, Dietmar Scherf, Frederik Opitz, Nick Skala, Benjamin Schäfer und Stephan Bock war der Ortsverband des THW Neu-Isenburg im Zeitraum vom 15. bis 26. Juli 2021 in Ahrweiler, Grafschaft Heimersheim mit insgesamt 24 Helfern im Einsatz. Dabei übernahmen die Neu-Isenburger vor allem das Abpumpen von Wasser aus Gebäuden, erledigten kleinere Reparaturen und kümmerten sich darum Häuser sowie Gelände von Schutt und Unrat zu befreien. 

Für die Organisation @fire, ein Zusammenschluss von Helfern aus verschiedensten Hilfsorganisationen, die weltweit bei Naturkatastrophen im Einsatz ist, war der Ralph Schrod, Elektriker in der Hugenottenhalle und Neu-Isenburger Feuerwehrmann, im Katastrophengebiet. Dabei hat er zunächst Stromleitungen gelegt um die Versorgung sicherzustellen. Später übernahm er gemeinsam mit seinen Teamkollegen Transporte und Versorgungsfahrten mit Spezialfahrzeugen in der stark zerstörten und mit herkömmlichen Fahrzeugen nicht mehr erreichbaren Gemeinde Mayschoß.