Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Museen Kunst Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten & Stadtführungen Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Rathauspresse Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Online-Service Karriere und Ausbildung Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Ehrenamt in einem Wahlvorstand Stichwahl Bürgermeister und Landrat Wahlergebnisse Bundestags-, Direkt- und Stichwahlen 2021 Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Nächste Wahltermine Kontakt
Standesamt Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Postfinder Feuerwehr Intranet Anmeldung

Geschwindigkeitsmessanzeigen erhöhen Akzeptanz von Tempobegrenzungen

13 Anlagen im Stadtgebiet im Einsatz

Geschwindigkeitsmessanzeigen offenbaren die gefahrene Geschwindigkeit im „Live-Modus“. Diese Art der Geschwindigkeitsmessung hat viele Vorteile - sowohl für den Fahrenden als auch für die allgemeine Verkehrssicherheit: Die Fahrer erhalten ein sofortiges Feedback zu ihrem Geschwindigkeitsverhalten. Die gefahrene Geschwindigkeit ist für alle Verkehrsteilnehmer ersichtlich, dadurch bleibt ein eventuelles Fehlverhalten nicht mehr anonym und es ergibt sich der wichtige Effekt der sozialen Kontrolle. Die Akzeptanz von Tempobegrenzungen wird dadurch erhöht, wie die Fachleute der städtischen Straßenverkehrsbehörde festgestellt haben.

Die Stadt verfügt über insgesamt 13 Geschwindigkeitsmessanzeigen. Neun von ihnen sind an festen Plätzen im Stadtgebiet verankert, vier sind mobil einsetzbar und können nach Bedarf aufgestellt werden. „Wenn Anwohnerinnen und Anwohner, Ladengeschäfte oder Unternehmen den Eindruck haben, vor ihren Liegenschaften würde zu schnell gefahren, überprüfen wir das gerne mit einer unserer mobilen Anlagen. Die Ergebnisse zeigen uns dann, ob an dieser Stelle Handlungsbedarf besteht. Selbstverständlich stellen wir die Anlagen auch regelmäßig vor Schulen, Kitas und anderen besonders sensiblen Bereichen sowie vor sozialen Einrichtungen auf“, erläutert Erster Stadtrat Stefan Schmitt. Gleichzeitig verweist er darauf, dass häufig Einzelereignisse, bei denen Tempolimits besonders hoch überschritten werden, ein anderes Bild übermitteln, als es der objektiven Lage entspricht.

Die wichtige Bezugsgröße bei der Auswertung der Messanzeigen ist die sogenannte „V85“. Darunter verstehen Fachleute die Höchstgeschwindigkeit, welche von 85% aller passierenden Fahrzeuge nicht überschritten wird. Liegt die V 85 in einem vertretbaren Bereich erfolgen keine weiteren Maßnahmen, außer gelegentlichen Überprüfungen.

Bei einer Messung in der Kapitän-Lehmann-Straße vor dem Bürgerhaus Zeppelinheim Ende Juli / Anfang August lag diese V 85 beispielsweise bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern nur bei 28 km/h. Die gleichen Ergebnisse ergaben Messungen im selben Zeitraum in der Ludwigstraße im Bereich zwischen der Kirchstraße und der Lessingstraße sowie in der Luisenstraße zwischen Friedrichstraße und Gartenstraße.

Ende Juni hat die städtische Straßenverkehrsbehörde in der Nähe des Spielplatzes in der Gravenbrucher Nachtigallenstraße für eine Woche die digitale Geschwindigkeitsmessanzeige angebracht. Die Auswertung aus der Nachtigallenstraße zeigt, dass die V 85 hier in diesem Zeitraum bei 32 Stundenkilometern lag. Eine Überschreitung im moderaten Bereich, allerdings will die Stadt wegen des Spielplatzes das Ergebnis mit weiteren Messungen verifizieren und dann entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht.