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Bericht zur Situation der Geflüchteten in Neu-Isenburg 2021

Der Fachbereich Soziales hat einen Bericht zur Situation der Geflüchteten in Neu-Isenburg und im Kreis Offenbach den Gremien zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Insgesamt leben im Kreis Offenbach (Stand 3/2021) 5.588 Geflüchtete, davon sind 1.471 Menschen noch im Asylverfahren. Sie werden nach einem Verteilschlüssel, der sich an der Einwohnerzahl orientiert, auf die einzelnen Kreisstädte verteilt. In Neu-Isenburg leben insgesamt 388 Geflüchtete (61 Personen mehr als 2019), davon befinden sich 72 Personen noch im Asylverfahren.

„Unser großes Ziel ist es, diesen Menschen bei der Integration in den Alltag zu helfen. Wir wollen ihnen einen Zugang in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt ermöglichen und sie auf diesem Weg bestmöglich unterstützen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „als weltoffene und kulturell vielfältige Stadt hat Neu-Isenburg diese Aufgabe zuletzt durch das tatkräftige Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger, Organisationen, Institutionen, Vereinen, Glaubenseinrichtungen, Kirchengemeinden und den Unternehmen, auch in schwierigen Zeiten vorbildlich bewältigt.“

Die Stadtgesellschaft bietet den Geflüchteten ein Angebot der Hilfe, der Unterstützung und Begleitung bei der Orientierung in Neu-Isenburg und dem Umland. Betrachtet man die Quote der Beschäftigungsverhältnisse und die sehr offene Nachbarschafts- und Vereinsarbeit ist das Ankommen gelungen.

Die Kinder und Jugendlichen gehen in die Kindertagesstätten und Schulen der Stadt Neu-Isenburg. Für Mütter mit Kleinkindern wird ein wöchentlicher Spielkreis angeboten, um den spielerischen Zugang zur deutschen Sprache, aber auch den Austausch der Mütter untereinander, zu fördern. Mütter mit kleinen Kindern nehmen am Landesprogramm „MitSpracheD4U“ teil, bei dem während des Deutschunterrichtes die Kinder betreut werden.

Während der Corona-Pandemie waren die Begegnungen schwierig. Aber auch hier wurden Lösungen gefunden: Die Spielkreise wurden in den Tannenwald verlegt und die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V. hielt den Kontakt auf digitalem Weg. Dank der Unterstützung durch Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ der „Partnerschaft für

Demokratie Neu-Isenburg“ wurde das Projekt „Interkultureller Austausch und digitale Teilhabe junger Geflüchteter stärken“ in Kooperation mit der VHS Neu-Isenburg gestartet. Dazu wurden zwanzig Tablets mit den notwendigen Programmen und Lernsoftware an Neu-Isenburger Geflüchtete ausgeliehen – darunter zehn Schülerinnen und Schüler (3. Klasse bis 11. Klasse), drei Auszubildende (17 Jahre bis 30 Jahre alt) und sechs Erwachsene (30 Jahre bis 40 Jahre alt).

Die Nutzung der Tablets ist an Tandem-Patenschaften gebunden und wird von sogenannten Coaches unterstützt. Sie stehen mit Hilfestellungen und Tipps zum Lernen oder regelmäßigen Deutsch- oder Matheunterricht, im kontinuierlichen Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern. Sie tragen dazu bei, die Tablets als Handwerkszeug zum Lernen, Arbeiten und vor allem zur Teilhabe am demokratischen gesellschaftlichen Diskurs einzusetzen. Mit dieser Unterstützung haben Schüler und Auszubildende ihren Abschluss geschafft oder konnten in einem Job anfangen.  

„Neben der Sprachförderung ist die Arbeitsmarktintegration ein wichtiger Schlüssel für die Integration. Mit Unterstützung der Unternehmen, der Stadt und der Flüchtlingshilfe haben in Neu-Isenburg über ein Drittel der Geflüchteten den Zugang in die Arbeitswelt geschafft: 114 Personen sind in Beschäftigung und 26 Personen in Ausbildung“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

354 Personen leben in der Kernstadt. Sie sind untergebracht in den zwei Gemeinschaftsunterkünften oder in 11 Wohnungen, die von der Stadt angemietet wurden. 34 Personen leben in der Gemeinschaftsunterkunft des Kreis Offenbach in Gravenbruch.