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Neue Kita „Margareta Müller“ in der „Neuen Welt“ (ehemals Stadtquartier Süd)

In der „Neuen Welt“ (ehemals Stadtquartier Süd) wird im historischen Backsteingebäude der ehemaligen Branntweinmonopolverwaltung in der Schleussnerstraße 6 eine neue Kita geplant. Bis voraussichtlich zum Herbst des Jahres 2024 soll hier in sieben Betreuungsgruppen, Platz für 136 Kinder geschaffen werden. Die Stadt wird die Räume langfristig von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU anmieten.

Der Name der Einrichtung stand bereits zu Beginn der Planungen fest: Sie soll nach der Neu-Isenburger Hebamme Margareta Müller (1913 bis 1958) benannt werden. Als radelnde, ausgebildete und beeidigte Hebamme hat sie in Neu-Isenburg in 2.800 Fällen Geburtshilfe geleistet. Anfangs wurde mit einer Anzahl von 100 Betreuungsplätzen gerechnet. Dieser Bedarf wurde auch im städtebaulichen Vertrag mit den Vorhabensträgern Groß & Partner und der GEWOBAU festgelegt. Da das Gebäude jedoch Potential hat, mehr Kinder unterzubringen, und die Stadt seit Jahren einen steigenden Bedarf an Kitabetreuungsplätzen hat, soll die Kita „Margarete Müller“ größer ausgelegt werden.

Die Details zur Bauausführung stehen noch nicht abschließend fest. Die GEWOBAU rechnet mit Gesamtkosten für den Bau der Kita in Höhe von knapp 8 Mio. Euro. Öffentliche Fördermittel oder Investitionszuschüsse von Land und Bund sind darin noch nicht berücksichtigt. Für die zusätzlichen 36 Plätze, die über den reinen Bedarf des Neubaugebietes hinausgehen, rechnet die Stadt mit zusätzlichen Mietkosten von rund 80.000 Euro im Jahr. Diese sollen in den Haushaltsplanungen ab 2024 berücksichtigt werden. Um der GEWOBAU Planungssicherheit zu geben, wird die Stadtverordnetenversammlung über diese grundsätzliche Vorgehensweise einen Beschluss fassen.

Planungskonzept GEWOBAU Kita Margareta Müller

Das ehemalige Wohn- und Verwaltungsgebäude der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, soll aufgrund seines guten Standortes und der günstigen Lage im Stadtquartier Süd künftig als Kindertagesstätte für bis zu sieben Betreuungsgruppen umgebaut und saniert werden. Durch das Anheben des Eingangsniveaus auf rund einen Meter über dem Gelände wird das Erdgeschoss barrierefrei zugänglich. Der ehemalige Durchgang wird somit zum zentralen Verteilerraum, der „Bewegungshalle“ und Übergang zum erdgeschossigen Außenbereich. Auf zwei Geschossen sind jeweils Gruppenräume um zentrale hölzerne Garderobenbereiche angeordnet, die immer einen Bezugspunkt bilden und den Kindern bei der Orientierung helfen werden. Alle Geschosse sind barrierefrei über einen Aufzug erreichbar. Allen Gruppenräumen ist jeweils ein Nebenraum zugeordnet, der als Ereignisraum oder auch als Schlafraum genutzt werden kann. Auf dem Dach wird der bisherige Dachstuhl mit Abstellräumen zurückgebaut und als Außenspielfläche gestaltet. Ein Dachhaus dient zur Erschließung der Etage und schafft einen kleinen Lagerraum für Spielgeräte sowie ein WC und eine Teeküche. Das Dach wird in seiner alten Form interpretiert, indem es als große Pergola, z. B. aus Stahlträgern, über der gesamten Dachfläche in Anlehnung an das alte Dach nachgebildet wird. Im Bereich der südlichen Fassade am Westflügel werden großflächige Verglasungen ergänzt, wo vorher der Seitenflügel des Gebäudes lag, sodass helle und großzügige Räume im Erdgeschoss ermöglicht werden. Der Seitenflügel im östlichen Teil des Gebäudes bleibt erhalten.


Entwurfsplanung Ansicht Nord –
Blick von der Schleussnerstraße