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Aufzug am Bahnhof Neu-Isenburg

Die Deutsche Bahn baut weiter an einem neuen Aufzug am Bahnhof Neu-Isenburg. Momentan stellt die DB den Aufzugsschacht her. Ab circa Mitte November baut eine Fachfirma dann die Aufzugstechnik ein und führt die notwendigen Prüfungen und Tests durch. Nach Abschluss des Probebetriebs und der offiziellen Abnahme durch Prüfsachverständige soll der neue Aufzug Ende Februar nächsten Jahres in Betrieb gehen. Insgesamt investiert die Bahn dafür rund 400.000 Euro.

Der aus dem Jahr 1997 stammende Aufzug ist zuletzt wiederholt ausgefallen. Die DB hat sich daher dazu entschlossen, in eine komplett neue Anlage zu investieren. „So haben wir in Neu-Isenburg künftig einen nicht nur neuen, sondern vor allem auch verlässlichen Aufzug. Bis dahin bitten wir alle Reisenden für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung und Verständnis. Mobilitätseingeschränkten Reisenden können wir leider nur den Umstieg auf die Busse oder Straßenbahnen empfehlen. Wir wissen, dass die Situation nicht zufriedenstellend ist und versuchen, die Arbeiten so schnell wie möglich durchzuführen“, erklärt Leif Niklas Wulf, der zuständige Bahnhofsmanager.

„Isenburgerinnen und Isenburger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht die Möglichkeit haben, Busse oder Straßenbahnen zu benutzen, können sich gerne bei der Stadt unter der Telefonnummer 06102-2410 melden. Wir werden die Kontaktdaten der Betroffenen aufnehmen und an die Deutsche Bahn weiterleiten, um eine Alternative zu organisieren. Aus organisatorischen Gründen bitten wir, mindestens einen Tag vor der geplanten Fahrt bei uns anzurufen“, ergänzt Bürgermeister Herbert Hunkel.  

Die Bauarbeiten liefen im Sommer leider nicht komplett nach Plan. Als der Schacht für den neuen Aufzug ausgehoben wurde, stellte sich heraus, dass der Untergrund nicht fest genug war. Eine Fachfirma musste den Boden mit neuem Beton auskleiden und stabilisieren. Diese zusätzlichen Arbeitsschritte haben Zeit gekostet. Ebenso wie es durch Lieferschwierigkeiten beim Aufzughersteller zu Verzögerungen kam.