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Abfallaufkommen und Verwertungswege in Neu-Isenburg

In Hessen sind die Landkreise, kreisfreien Städte und Gemeinden die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger. Sie haben die örtliche Abfallentsorgung sicherzustellen.

Die Abfallwirtschaft im Kreis Offenbach wird von der RMA (Rhein Main Abfall GmbH) organisiert.  Die RMA ist eine Dachorganisation, die als „beauftragte Dritte“ im Sinne des § 22 Kreislaufwirtschaftsgesetz handelt. Für Abfälle zur Beseitigung besitzt sie einen Generalentsorgungsauftrag. Die Entsorgungspflicht der Abfälle einzelner Kommunen liegt demnach beim Kreis Offenbach bzw. bei der RMA.

Als kommunales Dienstleistungsunternehmen übernimmt die DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR Sammlung und Transport der Abfälle. Die Abfallsammlung erfolgt im sogenannten Holsystem. Die verschiedenen Abfallfraktionen werden in den dafür vorgesehenen Behältern haushaltsnah durch die Bürgerinnen und Bürger gesammelt und zu den im Abfallkalender genannten Terminen an der jeweiligen Liegenschaft abgeholt. Die Entsorgungswege für Restmüll, Biomüll, Sondermüll und 40 % des Sperrmülls werden von der RMA bzw. dem Kreis Offenbach vorgegeben.

Der eingesammelte Restmüll wird direkt in das Müllheizkraftwerk (MHKW) nach Frankfurt gefahren. Durch die Verbrennung wird Strom und Fernwärme erzeugt. Bioabfälle werden über die Biotonne erfasst und 14-tägig durch die DLB AöR abgeholt. Der eingesammelte Biomüll wird bei der Rhein Main Biokompost (RMB) GmbH in Frankfurt verwertet. In dieser Bioabfallbehandlungsanlage werden Komposterden und Biogas erzeugt. Das Altpapier wird ebenfalls 14-tägig über die Papiertonne eingesammelt. Das vom DLB erfasste Papier wird einer Papierfabrik angedient, wo es aufbereitet und dem Papierkreislauf wieder zugeführt wird.

Der Gelbe Sack ist privatwirtschaftlich durch die dualen Systeme Deutschlands organisiert. Der DLB ist mit der Einsammlung beauftragt und bringt die Verpackungsabfälle in eine Abfallumladeanlage nach Frankfurt. Von dort aus gehen die Abfälle in die weitere Verwertung.

Die Einsammlung des Sperrmülls ist in Neu-Isenburg sowohl im Hol- als auch im Bringsystem organisiert. Zum einen besteht die Möglichkeit, den Sperrmüll auf Abruf zu bestellen, und zum anderen können kleinere Mengen Sperrmüll zum Wertstoffhof gebracht werden. Der DLB befördert 60% der Gesamtmenge vom Sperrmüll direkt in die stoffliche Verwertung. Für die restlichen 40% besteht eine Überlassungspflicht an die RMA. Diese Mengen werden einer thermischen Verwertung (Verbrennung) zugeführt.

Elektrogeräte werden ebenso über den Sperrmüll auf Abruf und den Wertstoffhof eingesammelt. Als beauftragte Dritte kümmert sich die RMA um die komplette Elektro Altgeräte Erfassung im Kreis. Sie betreut die Übergabe- und Sammelstelle und organisiert die Eigenvermarktung von Elektroaltgeräten.

Für die anderen auf dem Wertstoffhof gesammelten Abfälle (Metalle, Grünabfälle, Holz, etc.) gibt es vertragliche Vereinbarungen zwischen dem DLB und privaten Entsorgungsfachbetrieben. Metalle werden zu 100% wiederverwertet, aus Grünabfällen kann Kompost oder Biogas entstehen oder sie werden thermisch verwertet. CD´s, Druckerpatronen oder Korken gehen in die stoffliche Verwertung. Die gesammelten Korken gehen zu 100 Prozent in das Projekt „Korken für Kork“ der Diakonie Kork. Seit 1991 sammelt die Diakonie gebrauchte Flaschenkorken und verarbeitet diese zu einem Dämmstoff für den ökologischen Hausbau.

Diese Art des Kork-Recyclings schafft Arbeitsplätze für behinderte Menschen, die in den Werkstätten der Diakonie tätig sind.