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Alternativen zu Einwegverpackungen für die Gastronomie

Kostenlose Muster von Mehrwegbehältern im Rathaus ausleihen

Ab 2022 beginnen neue Pflichten in puncto Mehrwegalternativen für To-Go-Verpackungen in der Gastronomie – eine Veranstaltung informierte interessierte Betriebe aus der Region

Jährlich entstehen noch immer rund 155.000 t Müll durch Einweg-Essensbehälter in Deutschland, Tendenz steigend. Am 15. November informierten sich 24 Gastronominnen und Gastronomen in einer digitalen Infoveranstaltung über Mehrwegalternativen. Organisiert wurde das Treffen von den Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus den Kommunen Dreieich, Neu-Isenburg, Rödermark und Obertshausen mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung.   

Vorgestellt wurden die gesetzlichen Verpflichtungen, die im nächsten Jahr auf Gastronomiebetriebe zukommen sowie die verschiedenen Pfandsysteme für Essen und Getränke To-Go, die aus der Region kommen. Die Moderation der Online-Veranstaltung übernahm das gemeinnützige Unternehmen Lust auf besser leben, das auch auf Umweltkriterien einging.

Bereits ab Juli 2022 sind Gastronomiebetriebe dazu verpflichtet, sich im „LUCID“ zu registrieren, der Plattform des deutschen Verpackungsregisters. Sogenannte „Letztvertreibende“ von Serviceverpackungen (Gastronomie) können zwar die Verpflichtung zur Teilnahme an einem Dualen System auf die Vorvertriebsstufe delegieren, also beispielsweise an ihre Verpackungszulieferer. Jedoch müssen sie sich verpflichtend im Verpackungsregister LUCID registrieren und die Delegation dieser Aufgabe durch Anklicken einer Checkbox bestätigen. Eine weitere Verpflichtung der Gastronomen gilt ab 2023:

Mehrweglösungen müssen angeboten werden, dürfen aber nicht teurer als Einweglösungen sein. Fremde Behältern/Becher müssen akzeptiert werden. Es gibt Ausnahmen für Betriebe mit weniger als 80 Quadratmetern Ladenfläche und weniger als fünf Mitarbeitenden, doch auch diese müssen trotzdem mitgebrachte Behältnisse annehmen.

Auf der Veranstaltung wurden fünf Mehrwegssysteme vorgestellt, die sich bereits regional bei den Gastronomiebetrieben etabliert haben: Recup/-bowl, Faircup/-box, Recircle, Vytal und Relevo. Um die Haptik und Optik zu prüfen, sowie die verschiedenen Behälter zu testen und zu vergleichen, können sich die interessierten Neu-Isenburger Betriebe und Organisationen in den nächsten Wochen Exemplare der vorgestellten Pfandsysteme ausleihen. Dafür können sie sich an die städtische Klimaschutzmanagerin Ester Vogt (06102-241-726, ester.vogt(at)stadt-neu-isenburg.de) wenden.