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Bericht zur Situation der Geflüchteten in Neu-Isenburg

Verursacht durch Kriege und wachsende Krisenregionen, müssen immer mehr Menschen ihr Heimatland verlassen. Nach dem „Königssteiner Schlüssel“ wird die Verteilung der Flüchtlinge in Deutschland geregelt. Bei der Bemessung der Zuweisungskontingente wird die Einwohnerzahl, vermindert um den ausländischen Bevölkerungsanteil, herangezogen. 

Im Kreis Offenbach (Berichtsmonat Mai 2022) leben 4.035 Personen, die anerkannte Flüchtlinge sind. Hauptherkunftsstaat ist Afghanistan mit 43 Prozent (1.734 Personen). 42,2 Prozent (1701 Personen) aller Geflüchteten sind unter 19 Jahre alt.

Im Kreis Offenbach (Berichtsmonat Mai 2022) leben außerdem 1.361 Asylbewerberinnen und Asylbewerber, deren Asylverfahren auf Anerkennung noch läuft. Die meisten Geflüchteten, 36,6 Prozent (498 Personen), kommen aus Afghanistan. Von allen Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sind 485 Personen unter 19 Jahren.

Bis Ende des Jahres 2022 muss der Kreis Offenbach weitere 850 Flüchtlinge aufnehmen, die auf alle 13 Kommunen aufgeteilt werden. Bei der Verteilung wird berücksichtigt, dass in Neu-Isenburg bereits zwei Gemeinschaftsunterkünfte des Kreis Offenbach betrieben werden.

Zur Zeit (September 2022) leben in Neu-Isenburg insgesamt 1.019 Geflüchtete, davon 608 ukrainische Geflüchtete. Rund 75 Prozent der ukrainischen Flüchtlinge über 19 Jahren, sind Frauen.

411 Asylbewerberinnen und Asylbewerber befinden derzeit sich im Asylverfahren.  

In Neu-Isenburg gibt es sechs Gemeinschaftsunterkünfte, davon werden zwei vom Kreis Offenbach betrieben. Eine Kreis-Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Ukrainer befindet sich in der Dornhofstraße. Zur Zeit leben hier 402 Personen. Eine weitere Kreisunterkunft befindet sich in Gravenbruch in der Meisenstraße. Dort leben derzeit 32 Personen aus Afghanistan, Eritrea, Iran und Pakistan.

Der Bericht zur Situation der Geflüchteten in Neu-Isenburg liegt der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis vor.