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Die Aufgaben sind nun verteilt

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein stellt neue Dezernate und Zuständigkeiten im Magistrat vor  

Der Magistrat der Stadt Neu-Isenburg wird künftig sieben Dezernate umfassen. Neben Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein und dem Ersten Stadtrat Stefan Schmitt als hauptamtliche Dezernenten, werden aus dem Magistrat fünf Stadträte als ehrenamtliche Dezernenten mit Zuständigkeiten beauftragt. Neu gebildet wurden die Dezernate für Digitalisierung, Sport und Ehrenamt. Stadträtin Yvonne Lammersdorf bleibt die Beauftragte für das Radverkehrskonzept. Damit will Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein Themen-Schwerpunkte setzen. Auf der heutigen Magistratspressekonferenz, 4. Mai, stellte er das neue Team vor.  

Vlnr. Patrick Föhl, Christian Beck, Erster Stadtrat Stefan Schmitt, Yvonne Lammersdorf, Andreas Frache, Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein, Pierre Fontaine, Dirk Wölfing

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein ist qua Amt der Vorsitzende des Magistrates und leitet sein eigenes Dezernat I. Zur Chefsache hat er die Themen Stadtentwicklung, Soziales, Senioren, Integration, Jugend und Kultur erklärt. Außerdem ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrates der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU. „Wie mein Vorgänger, werde ich keine Parteipolitik betreiben. Ich fühle mich als Bürgermeister dem Gemeinwohl der Stadt verpflichtet. Wir wollen im Magistrat sachbezogene Entscheidungen zum Wohle der Stadt treffen. Wir wollen die Verantwortung auf möglichst viele Schultern verteilen und möglichst viele Fraktionen daran beteiligen. Deswegen habe ich die Anzahl der ehrenamtlichen Dezernenten erhöht. Sie bringen alle ihre persönliche Expertise mit und haben viele kreative Ideen. Wichtig ist mir auch, die Beteiligung der Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburger an den Gestaltungsprozessen in der Stadt. Wir brauchen die wichtigen und guten Ideen der Zivilgesellschaft. Ich werde gemeinsam mit meinen Magistratskolleginnen und Magistratskollegen neue Schwerpunkte setzen, wie zum Beispiel bei der Schaffung von Wohnraum, der Berücksichtigung des Klimaschutzes und der Barrierefreiheit in den Vorhaben der Stadt. Der Wohlstand Neu-Isenburgs hängt von vielen Faktoren ab, neben einer guten Infrastruktur, die den Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen bietet, ist dies eine solide und kompetente Wirtschaftsförderung. Diese Wirtschaftsförderung werden wir den Unternehmen auch in Zukunft bieten.“

Vor dem aktuellen Hintergrund will der neue Rathauschef das Thema Europa mit einer ihm zugeordneten Stabsstelle stärken: „Wenn in Europa immer mehr Nationalisten in Regierungen den europäischen Gedanken in Frage stellen, werden unsere Städtepartnerschaften umso wichtiger. Unsere geschlossene Einigkeit und Freundschaft in Europa ist gerade mit Blick auf den russischen Angriffskrieg umso bedeutsamer.“

Erster Stadtrat Stefan Schmitt und Stadtkämmerer (Dezernat II) erhält neben den bisherigen, weitere Aufgaben zugeordnet und zwar das Bürgeramt, die Kinderbetreuung und den Aufsichtsratsvorsitz der Stadtwerke GmbH: „Ich freue mich sehr, dass ich auch künftig als Stadtkämmerer für die Finanzen zuständig sein darf und ich hier auch meine beruflichen Erfahrungen einbringen kann. Stabile und sichere Finanzen sind die Voraussetzung für eine attraktive Stadt mit herausragenden Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger. Dies möchte ich auch künftig im Rahmen meiner Möglichkeiten sicherstellen. Auch die weiteren Aufgaben als Ordnungsdezernent sowie die Zuständigkeit für das Standesamt, den DLB und die IT-Ausstattung bleiben in meinem Dezernat angesiedelt. Hier sind mir besonders der verstärkte Augenmerk auf die Verbesserung der Sauberkeit mit der Erarbeitung eines neuen Sauberkeitskonzepts und die Weiterentwicklung der Sicherheit im Rahmen des Kompass-Projektes wichtig. Mit der im Ordnungsamt angegliederten Straßenverkehrsbehörde gilt es auch künftig sicherzustellen, dass sich alle Verkehrsteilnehmer gut und sicher in unserer Stadt aufgehoben fühlen.“

Über seine neue Dezernatsverteilung sagt er: „Als Vater von zwei Kindern, die selbst viele städtische Betreuungseinrichtungen besucht haben, freue ich mich auf diese Aufgabe sehr. Neu-Isenburg hat eine beispielhafte Kinderbetreuung sowohl in der Anzahl als auch in der Qualität für alle Altersklassen. Dies gilt es zusammen mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch künftig sicherzustellen, weiterzuentwickeln und dort, wo erforderlich, auszubauen. Im mir neu zugeordneten Bürgeramt werden von dem dortigen Team allseits anerkannte und gelobte Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbracht. Fast jeder kennt das Bürgeramt und ist voll des Lobes, wie zügig und gut dort gearbeitet wird. Auch dies wollen wir für die Zukunft so sicherstellen. Spannend und herausfordernd wird die Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke nicht nur in Zeiten stark steigender Energiepreise, sondern auch mit Blick auf die dortige Zuständigkeit für den Busbetrieb und die Schwimmbäder und deren Ausrichtung für die Zukunft. Ich gehe die Herausforderungen der nächsten sechs Jahre mit großer Freude an und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Bürgerinnen und Bürgern, dem Magistrat mit Bürgermeister Gene Hagelstein an der Spitze und der Stadtverordnetenversammlung.“

Das Dezernat III von Dirk Wölfing, der seit 2016 Dezernent für Klimaschutz und Energiewende ist, wird um die Bereiche Natur- und Umweltschutz, erweitert. Dazu nimmt er wie folgt Stellung: „Der Natur-, Umwelt- und Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe und umfasst eine breite Palette von Themen. Auf Basis des integrierten Klimaschutzkonzeptes erfolgen Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasen sowie ein Monitoring des definierten Weges von Neu-Isenburg in die Klimaneutralität. Schwerpunkte des Natur- und Umweltschutzes sind die Stärkung des urbanen Grüns und der Biodiversität. Gemeinsam mit der Stadt- und Verkehrsplanung sowie den Dienstleistungsbetrieben werden die Ziele der mittelfristigen Entwicklung sowie der regelmäßigen Pflege definiert. Ein weiteres Thema ist der Lärmschutz. Die Begleitung der Energiewende in Neu-Isenburg erfolgt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken.“

Stadtrat Pierre Fontaine leitet weiterhin, seit 2021, das Dezernat Inklusion und Barrierefreiheit: „Die Themen Barrierefreiheit und Inklusion bekommen auch durch die demografische Entwicklung in unserer Gesellschaft einen immer wichtigeren Stellenwert. Schwerpunkt des Dezernates ist es, Barrieren zu beseitigen, für die Themen Barrierefreiheit und Inklusion zu sensibilisieren und zu verbinden.“ Der Dezernent für Inklusion und Barrierefreiheit, Pierre Fontaine, steht den Bürgerinnen und Bürgern von Neu-Isenburg unter der E-Mail-Adresse inklusion(at)stadt-neu-isenburg.de für Anmerkungen und Hinweise jederzeit zur Verfügung. Selbstverständlich können Anfragen auch telefonisch unter 06102-241-600 gestellt werden.

Stadtrat Christian Beck ist das neue Dezernat Sport zugeordnet, dem neben der Vereinsförderung, dem Sportstättenmanagement, den städtischen Sportveranstaltungen, auch die Investitionsplanung für die Sportanlagen zugeordnet sind. Christian Beck, der selbst als ehrenamtlicher Jugendtrainer arbeitet, freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich sehe es darüber hinaus als meine Aufgabe an, der städtische Ansprechpartner für die Sportvereine, Initiativen, aber auch sonst alle sportlich aktiven Bürgerinnen und Bürger zu sein. Deswegen werde ich eine wöchentliche Sprechstunde anbieten und den Sportvereinen das Angebot machen, an ihren Vorstandssitzungen teilzunehmen. Handlungsbedarf sieht er in der Sanierung einiger Sportanlagen, vor allem im Bereich der Umkleiden und Sanitäranlagen. Ein wichtiges Projekt ist darüber hinaus die Umsetzung einer Sportanlage im Osten der Stadt.“

Stadtrat Andreas Frache, der als Beauftragter für die Digitalisierung seit 12 Jahren den Weg der Verwaltung begleitet, wird dem neuen Dezernat Digitalisierung vorstehen. Dazu erläutert er: „Die Digitalisierung führt zu umfassenden Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens und auch für die Stadt Neu-Isenburg ist es eine große Aufgabe, die Verwaltung zu modernisieren. Dies betrifft nicht nur die internen Abläufe, sondern wir wollen damit vor allem auch Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger erreichen. Im November 2017 wurde in Neu-Isenburg mit der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes begonnen und zahlreiche Prozesse digitalisiert, so dass z.B. die Erstellung eines neuen Anwohnerparkausweises, die An- oder Abmeldung von Hunden, die Anforderung von Meldebescheinigungen  und vieles mehr schon heute bequem online von zu Hause aus abgewickelt werden kann. Auch wurden 20 öffentliche Gebäude und stark frequentierte Plätze mit frei zugänglichem und kostenfreiem WLAN ausgestattet. Im Herbst 2018 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg mehrheitlich beschlossen, dass Neu-Isenburg zur smart city wird. Es wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet, welches der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorliegt.

Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Durch Corona wurde uns in den beiden vergangenen Jahren vor Augen geführt, dass gerade im Bereich der öffentlichen Hand noch große Potentiale hinsichtlich der Digitalisierung bestehen. Daher freue ich mich sehr, dass Herr Bürgermeister Hagelstein dem Thema mit der Schaffung eines eigenen Dezernats die entsprechende Priorität eingeräumt hat.

Die nächsten Ziele sind dabei die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes, durch welches den Bürgern insgesamt 575 Verwaltungsleistungen digital zur Verfügung stehen werden, die Bezahlung von Parkgebühren per Handy, die Schaffung eines Smart-City-Pilotquartiers im Baugebiet "Neue Welt" sowie die Ausschreibung der Stelle eines Smart-City-Managers. Zudem soll in den kommenden Jahren zunehmend Sensortechnik zum Einsatz kommen, welche es z.B. ermöglicht, Verkehr- und Klimadaten in Echtzeit zu verfolgen, Störungen im Kanalnetz schnell zu erkennen oder durch Feuchtigkeitsmessungen Bäume vor Trockenheitsschäden zu bewahren.

Die Digitalisierung wird dabei jedoch nie Selbstzweck sein und daher hat die Stadt Neu-Isenburg bereits im Jahr 2020 in einer Leitlinie festgelegt, dass immer der Mehrwert für den Nutzenden im Vordergrund steht. Dies bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger die Verringerung von Bearbeitungszeiten, die Vermeidung von Behördengängen und die Schaffung barrierefreier Angebote. Weitere Ziele sind die Entlastung der Mitarbeiter von Standard- und Routineaufgaben, um auch in Zukunft attraktive moderne Arbeitsplätze bieten zu können, sowie die Verringerung des Ressourcenverbrauchs.“

Stadtrat Patrick Föhl ist künftig zuständig für das Dezernat Ehrenamt: „Ehrenamtliches Engagement stellt eine große Bereicherung sowohl für das Gemeinwesen als auch für die engagierten Bürgerinnen und Bürger selbst dar. Freiwilliges Engagement ist gelebte Beteiligung, die unsere Stadtgesellschaft vereint und zum sozialen Zusammenhalt beiträgt. Freiwilliges Engagement verbindet Menschen aller Altersgruppen mit den verschiedensten kulturellen und sozialen Hintergründen und unterschiedlichen Lebensmodellen miteinander und leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine lebendige Demokratie und friedvollem Zusammenleben. Das Dezernat für Ehrenamt hat das Ziel, das freiwillige Engagement weiter zu fördern, die Anerkennung des Ehrenamtes zu steigern und es attraktiver zu gestalten. Hierzu wird das Dezernat den Beitrag zur Beratung, Koordinierung sowie Vernetzung der bisherigen Stabstelle weiterführen und möchte auch neue Impulse setzen. Auch die wertvolle Arbeit des Stadtarchivs gilt es zu erhalten und noch sichtbarer zu machen, denn im Stadtarchiv wird nicht nur das Wissen gegenwärtiger und vergangener Zeiten archiviert und bewahrt, sondern es gibt auch Publikationen und wechselnde Ausstellungen.“

Stadträtin Yvonne Lammersdorf bleibt Beauftragte für das Radverkehrskonzept: "Spätestens wenn der ADAC seine Mitglieder aufruft, mehr Rad anstatt Auto zu fahren, muss den Belangen der Radfahrenden mehr Einsicht zuteil werden. Der Maßstab für die Platzverteilung im öffentlichen Raum darf daher auch in Neu-Isenburg nicht länger das Auto sein. Das gilt innerorts genauso wie außerorts. Ziel muss es sein, den zur Verfügung stehenden Raum so aufzuteilen, dass allen Verkehrsteilnehmern sichere und komfortable Wege zur Verfügung stehen." Unter Vorsitz von Stadträtin Yvonne Lammersdorf, findet regelmäßig die AG Radverkehr statt, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, den Radfahr- und Umweltverbänden, der Polizei sowie Bürgerinnen und Bürgern. Kontinuierlich wird daran gearbeitet, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern.