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Ergebnis Meinungsbild zur Gestaltung des Marktplatzes im Alten Ort

An der Meinungsumfrage zur möglichen Gestaltung des Marktplatzes im Alten Ort haben sich 1.633 Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburger beteiligt. Das sind 4,08 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger der Hugenottenstadt (40.000) in Neu-Isenburg.

Leider konnten 35 Stimmen nicht gewertet werden, da zum Teil mehrfach Karten abgegeben oder mehrere Kreuze gesetzt wurden, sodass nun das Meinungsbild von 1.598 Menschen der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.

Der beliebteste Gestaltungsvorschlag ist das Wasserspiel als moderne Interpretation der Historie (458 Stimmen, 28,35 Prozent/Entwurf: Freischlad + Holz, Planung und Architektur). Auf den zweiten Platz kam der Entwurf von Dipl. Päd. Werner A. Stahl (Kunstpädagoge, Museumspädagoge, Anwohner Alter Ort), das „Alte Rathaus als Stumpfmodell „Die Mairie“ (389 Stimmen, 24,34 Prozent). 358 Bürgerinnen und Bürger (22,40 Prozent) erklärten den „Barocken Sandsteinbrunnen mit Stele“ (Entwurf Alex Kaufmann (Steinmetz, Neu-Isenburg)  zu ihrem Favoriten und 262 (16,40 Prozent) stimmten dafür,  den Platz so zu belassen, allerdings barrierefrei aufgewertet. Den Entwurf „Interaktives Mosaik „Gestern, heute, morgen) von Kati Conrad (Künstlerin und Grafikdesignerin, Neu-Isenburg) fanden 136 (8,51 Prozent) der Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburger am schönsten.

Bei der Umfrage wurde auch das Meinungsbild der Bewohnerinnen und Bewohner im Alten Ort (Pfarrgasse, Brionsgässchen, Hirtengasse, Nollgässchen, Kronengasse, Luftgässchen, Löwengasse, Kirchgässchen, Wiesenstraße, Karlstraße) gesondert erhoben. Insgesamt wurden 92 gültige Stimmen abgegeben. Das sind 9 Prozent aller Einwohner im Alten Ort im Alten Ort.

Hier lag das Alte Rathaus als Stumpfmodell „Die Mairie“ (27 Stimmen, 29,35 Prozent) vor dem Wasserspiel als moderne Interpretation der Historie (24 Stimmen, 26,09 Prozent). 21 (22,83 Prozent) Anwohnende wünschten sich, den Platz so zu belassen, allerdings barrierefrei aufgewertet, 14 (1,522 Prozent) gefällt der „Barocke Sandsteinbrunnen mit Stele“ und 6 (6,52%) das „Interaktive Mosaik „Gestern, heute, morgen)“.

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein: „Wir werden nun im nächsten Schritt für alle Entwürfe die groben Kostenschätzungen anfragen, die Machbarkeit, Barrierefreiheit, Nutzungsqualitäten und Nutzungskonflikte zum Beispiel mit städtischen Veranstaltungen einordnen und dies, gemeinsam mit dem Meinungsbild der Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürger, für die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung im September vorbereiten. Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich beteiligt haben sowie den Ideengebern für alle Entwürfe.“

Hier noch einmal alle Entwürfe in der Übersicht:

Interaktives Mosaik „Gestern, heute, morgen“ (Platz 5 der Gesamtwertung/136 Stimmen)

Initiator: Koalition CDU, Bündnis90/DIE GRÜNEN und FWG, Neu-Isenburg

Entwurf: Kati Conrad (Künstlerin und Grafikdesignerin, Neu-Isenburg)

Farbige Pflasterung (Mosaik) mit Stadtwappen, Hugenottenkreuz, Porträt des Stadtgründers und den ursprünglichen französischen Namen der 8 Gassen/Gässchen. In Messing ist der originalgetreue Umriss des Alten Rathauses mit den Namen der ersten Siedler eingearbeitet. Ein QR-Code ermöglicht die Interaktion mit Handy und Tablet (z.B. Virtuelles Altes Rathaus, Videos zur Stadtgeschichte, Einbeziehung der Vereine

möglich). Maße: Durchmesser ca. 15 m als zweidimensionales Mosaik im Boden.

Altes Rathaus als Stumpfmodell „Die Mairie“ (Platz 2 der Gesamtwertung/389 Stimmen)

Initiator: Pour l‘Yseboursch e.V. – Verein für belebte Geschichte im Alten Ort

Entwurf: Dipl. Päd. Werner A. Stahl (Kunstpädagoge, Museumspädagoge, Anwohner Alter Ort)

Die Grundmauern und Säulen des alten Hugenottenrathauses (Rathaus = franz. Mairie) werden als ›Stumpfmodell‹ in Sitzhöhe von 40 Zentimetern aus Sandstein angedeutet. In der Mitte steht ein Brunnen mit einem Messingmodell des Hugenottenrathauses in einer Schale. In dieser Schale plätschert leise das Wasser. Wappen und Daten der Stadtgründung, die französischen Namen der Gassen sowie ein QR-Code sind in Boden und Mauersockel eingearbeitet. Maße: Durchmesser ca. 7 m  und ca. 4 m (Treppenhaus in Richtung Osten).

Barocker Sandsteinbrunnen mit Stele (Platz 3 der Gesamtwertung/358 Stimmen)

Initiator: Magistrat der Stadt Neu-Isenburg

Entwurf: Alex Kaufmann (Steinmetz, Neu-Isenburg)

Der achteckige Brunnen aus Sandstein mit beschrifteter Stele in der Mitte greift barocke Gestaltungselemente auf. Wappen und Daten der Stadtgründung sowie die französischen Namen der Gassen sind eingearbeitet. Die Brunnenform erinnert sowohl an den alten Brunnen unter dem Rathaus als auch besonders an französische Dorfbrunnen. Es gibt Reminiszenzen an die alten Straßennamen, die ersten Siedler, das alte Rathaus und das Hugenottenkreuz. Maße: Durchmesser ca. 3,50 m.

Wasserspiel als moderne Interpretation der Historie (Platz 1 der Gesamtwertung/453 Stimmen)

Initiator: Magistrat der Stadt Neu-Isenburg

Entwurf: Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Wasser, Licht und Klänge verbinden Gegenwart und Vergangenheit. Das im Erscheinungsbild über Tages- und Jahreszeiten vielfach veränderbare Wasserspiel bildet als Intarsie auf dem Platz den Grundriss des alten Rathauses ab. Das historische Gebäude selbst wird in den Abendstunden holografisch erlebbar. In der Bodenplatte des Wasserspiels findet sich auch das für die Gründungsgeschichte der Stadt stehende Hugenottenkreuz wieder. Maße: Breite ca. 5 m, Länge ca. 9 m.