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Familienumfrage in Gravenbruch

Erste Umfrageergebnisse „Was brauchen Familien in Gravenbruch“ Umfrageergebnisse „Wir Familien in Gravenbruch“

Pressemiteilung Wir Familien in Gravenbruch

An der Familienumfrage „Was brauchen Familien in Gravenbruch“ der Initiative „Wir Familien in Gravenbruch“ beteiligten sich 80 Familien. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor. Die Initiative entstand durch die Themengruppe Leben Teilen, die ein Teil des Strukturprozesses des katholischen Dekanats Dreieich ist. Sie setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der Katholischen Kita St. Christoph, der Nachbarschaftsinitiative Mein Gravenbruch, dem Sozialpastoralen Tandem im Dekanat Dreieich und Mitarbeiterinnen des Caritasverband Offenbach a.M. e.V. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Partnerschaft für Demokratie Neu-Isenburg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie des Landesprogramms „Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“.

Insgesamt wurde ein Fragebogen mit zehn Fragen entwickelt. Folgende Ergebnisse wurden nun evaluiert. Die Wohnzeit der Befragten war recht ausgeglichen. So wurden sowohl Menschen, die zwischen 1 und 5 Jahren in Gravenbruch leben, befragt (25,5 %), als auch Menschen die seit 5 und 10 Jahren hier ansässig sind (23,5 %). Länger als 10 Jahre gaben 29,4 % der Befragten an und seit über 21 Jahren sind 21,6 % hier zuhause. Das Alter der Kinder der Befragten lag überwiegend im Elementarbereich. So sind 43,6 % der Kinder der Befragten im Alter zwischen 0 und 6 Jahren, 32,7 % der Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren sowie 18,8 % der Kinder im Alter von 12 - 16 Jahren und nur 4 % zwischen 17 und 18 Jahren. Die Gründe, warum Menschen nach Gravenbruch gezogen sind, sowie das, was den Menschen an Gravenbruch gefällt, zeigt eine große Übereinstimmung. Viele führten als Gründe auf: die grüne Lage, die vielen Spielplätze, großen, freien und bezahlbaren Wohnraum sowie die gute Anbindung an Frankfurt und Offenbach. Ebenso werden das „dörfliche“ Milieu und die nachbarschaftliche Nähe sehr geschätzt. Gravenbruch wird als sehr kinderfreundlich für Kinder bis ca. 12 Jahren empfunden. „Es ist übersichtlich - Kinder können frei laufen.“ Auch die Lebensmittelgeschäfte, die Eisdiele sowie Grundschule und Kita vor Ort werden positiv wahrgenommen. Die Ruhe und die Nähe zum Wald spiegeln neben der Kinderfreundlichkeit die Hauptaussagen der Befragten wieder. Neben dem, was den Menschen in Gravenbruch gefällt, wurde auch nach den Hilfsangeboten vor Ort gefragt. Dabei wurde deutlich, dass Menschen in Gravenbruch sich überwiegend untereinander helfen, 32,6 % gaben an, sich an Freunde, Nachbarn und Familie zu wenden. 21,7 % suchen sich Hilfsangebote in der Kernstadt. Ein großer Teil (19,6 %) wusste nicht, wo es Hilfsangebote gibt. Ein Teil der Befragung umfasste Fragen nach dem, was fehlt? Was die Menschen im Stadtteil vermissen aber auch, was sie sich wünschen würden. Eine Frage sollte bewusst zum Träumen einladen: „Wenn Sie Stadtplanerin wären und ohne Blick auf die Kosten einfach entscheiden dürften, was würden Sie in Gravenbruch gestalten?“ Hier wurde deutlich, wie kreativ die Menschen in Gravenbruch sind und dass sie gut beschreiben, können was ihnen wichtig ist. Im Wesentlichen geht es um Freizeitaktivitäten und Möglichkeiten der Begegnung oder der Mobilität. So gab es viele kreative Vorschläge (Skate-bahn, Wasserspielplatz, Grillplatz, Lagerfeuerstelle etc.) als auch den vermehrten Wunsch nach einem Indoorspielplatz für Kinder sowie einem besseren Freizeitangebot für Jugendliche ab 12 Jahren. Ebenso gab es vielfach den Wunsch nach einem Müttertreff und gemeinsamen Festen und Unternehmungen sowie kreativen Angeboten am Ort, wie Malkurse, Töpfern oder Tanzen. Eine Drogerie im Ort wird von sehr vielen vermisst. Auch die Überarbeitung der Spielplätze und die Erweiterung um z. B. eine Pumptrack oder ein Schwimmbad wurden genannt. Die verbesserungswürdige Bustaktung und die fehlende Bahnanbindung wurden ebenso benannt als auch die schwierige Parkplatzsituation.

Ein entscheidender Faktor für die Weiterarbeit war die Frage nach der Mitwirkung im Netzwerk Familie. Hier zeigten sich die Gravenbrucherinnen und Gravenbrucher ambivalent. Ungefähr 2/3 gaben an, keine Zeit zu haben aufgrund von Arbeit oder persönlicher Situation. 1/3 der Befragten können sich eine Mitarbeit vorstellen und machten teilweise schon Vorschläge, was sie einbringen können. Die Ergebnisse der Umfrage wurden am 31. Oktober im Rahmen eines Spielfestes auf dem Dreiherrnsteinplatz in Gravenbruch präsentiert. Zudem konnten sich Interessierte auch für die Mitarbeit in vier Projektgruppen eintragen zur Gestaltung des Dreiherrnsteinplatzes, Indoor-Spielplatz für Kids, Jugendliche in Gravenbruch und Mütter unter sich – Müttertreff. Für alle Gruppen Interessenten gemeldet. Die Initiative „Wir Familien in Gravenbruch“ bietet sich zum Start der Gruppen als Begleitung an.

Deutlich wurde auch, dass es Räume braucht für Begegnung und Institutionen, die unterstützen. Während der Vorbereitung und Durchführung der Umfrage entwickelte sich bei der Initiative der Wunsch, Informationen von Angeboten/Beratungsstellen, die für Gravenbruch zuständig sind, aber auch „Insidertipps“ (z. B. wo fährt der Bus direkt ins Schwimmbad), zu bündeln und bestehende Broschüre als auch ein digitales Angebot zu machen. „Das ist echt klasse und übertrifft meine kühnsten Erwartungen, dass sich für alle vier Themen interessierte Eltern gemeldet haben“, resümiert Nadine Hillabrand, Sozialarbeiterin und zuständig für die Gemeinde caritas. Ende November haben sich nun die einzelnen Themengruppen erstmals zusammengefunden und gemeinsam Pläne und Ideen geschmiedet. Hier kann ein spannender Prozess bürgeschaftlichen Engagements entstehen, zu dem natürlich auch noch weitere Interessenten gerne hinzukommen können.

Ergebnisse und die Termine der Gruppen finden Sie unter: https://padlet.com/nadinehillabrand/Bookmarks