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Langjährige Seniorenberaterin Marina Schildkamp verabschiedet

Über 20 Jahre war Marina Schildkamp die Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren im Stadtteil Gravenbruch. Als Leiterin des Betreuten Wohnens im Seniorenhaus Gravenbruch war sie für die Belegungen zuständig, organisierte die Veranstaltungen im Offenen Treff und beriet ältere Menschen in der Stadtteilberatungsstelle. Zum 9. Dezember wird sie nun im Rahmen einer, coronabedingt kleinen Feier, in den Ruhestand verabschiedet. Das Abschiednehmen fällt Marina Schildkamp nicht leicht: „Rückblickend kann ich sagen, ich habe in meinem Traumberuf gearbeitet. Ich hatte einen großen Gestaltungsraum, die Arbeit mit den Menschen bereitete mir jeden Tag viel Freude und war persönlich sehr bereichernd. Durch meine Ausbildung als Krankenschwester hatte ich vielleicht auch einen anderen Blick auf das Alter“. Pläne für die Zukunft hat sie viele, allerdings will sie auch ihre freie Zeit nutzen, um sich um ihre eigene Mutter zu kümmern.  

Bürgermeister Herbert Hunkel bedankte sich persönlich für ihr großartiges Engagement: „Frau Schildkamp war in Gravenbruch für die älteren Menschen und ihre Angehörigen eine feste Institution. Mit viel Herzblut leitete sie das Betreute Wohnen und den Offenen Treff – und das vom ersten Tag an. Sie organisierte ein vielfältiges und kreatives Angebot zur Freizeitgestaltung – während der Corona-Pandemie sogar unvergessene Konzerte vor den Balkonen. Wir bedanken uns bei Ihr für die wertvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Ihr für Ihren weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute“.

Ihre Arbeit im Seniorenhaus Gravenbruch wird Jeanne Penet fortführen.

Marina Schildkamp fing am 1. Januar 2002, in dem damals neu eröffneten Betreuten Wohnen im Seniorenhaus Gravenbruch, in der Meisenstraße 24, als staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin an. Bevor ihr Weg sie nach Neu-Isenburg führte, arbeitete sie sieben Jahre als examinierte Krankenschwester in den Universitätskliniken Essen und Heidelberg.

Daran anschließend absolvierte sie ein Studium der Sozialpädagogik und war als Sozialpädagogin in Seniorenheimen in Darmstadt und Dreieichenhain tätig.

Vielleicht zum krönenden Abschluss ihrer Berufstätigkeit fand am 23. Juli ein ganz besonderes Konzert im Garten des Seniorenhaus Gravenbruch statt. Florentine Schumacher – Sopran (27) und Shenzi Liang – Klavier (27) trugen Stücke aus Opern in Operetten von Mozart, Lehar, Puccini, Strauss u.a vor. Das begeisterte Publikum, darunter auch Bürgermeister Herbert Hunkel, saß im schattigen Garten oder auf den eigenen Balkonen. Florentine Schumacher gab vor jedem Stück eine kleine Einführung. Sie verkörperte von der sehnsüchtigen einsamen Geliebten bis zur kessen Unschuld vom Lande die Rollen der Stücke mit einer mitreißenden Spielfreude, der sich niemand entziehen konnte. Shenzi Liang begeisterte mit seiner einfühlsamen und präzisen Begleitung, die den Stücken einen perfekten Rahmen verliehen. Sogar die Tierwelt beteiligte sich: Vögel begannen bei den hohen Passagen zu zwitschern. Bei jedem Applaus ließ ein Hund auf einem Balkon ein bestätigendes „Wuff“ hören, was für Erheiterung sorgte.

Das Konzert wurde durch die Vermittlung von Gabriele Dettmer des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V.“ ermöglicht. Der Verein wurde nach der Idee des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin gegründet und ermöglicht Menschen eintrittsfreie Musikveranstaltungen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können. Das Musizieren soll den Zuhörenden Kraft und Trost geben. Gleichzeitig werden junge und besonders talentierte Künstlerinnen und Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen, gefördert. Für diese Auftritte erhalten die Musiker ein kleines Honorar aus Spendenmitteln des Vereins.