Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Frauen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur und Kunst Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Stadtteilzentrum West Museen Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten & Stadtführungen Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Rathauspresse Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Online-Service Karriere und Ausbildung Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Ehrenamt in einem Wahlvorstand Stichwahl Bürgermeister und Landrat Wahlergebnisse Bundestags-, Direkt- und Stichwahlen 2021 Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Nächste Wahltermine Kontakt
Standesamt Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Feuerwehr Intranet Anmeldung

Luft für den Eichenbühlweiher  

Um den Eichenbühlweiher nachhaltig zu sanieren, setzt die Stadt Neu-Isenburg künftig auf eine fest installierte Belüftungsanlage. Damit soll der Weiher dauerhaft mit Luft versorgt und das Bodenmilieu verbessert werden. Die Faulschlämme werden sanft aufgelöst, die gerade in den Sommermonaten zu einer starken Geruchsbelästigung geführt haben. Die gleiche Anlage der Firma Drausy kommt auch schon seit 2015 im Bansaweiher zum Einsatz.

Der Eichenbühlweiher wurde vor 1920 als Kuhtränke genutzt. Bürger-meister Wilhelm Arnoul ließ aus dem Sumpfloch im Jahr 1930 einen Weiher anlegen, der zum Verweilen einladen soll. In der letzten Zeit häuften sich Klagen, dass es am Weiher unangenehm riecht. Es wurde sogar vermutet, dass unerlaubt Fäkalien  eingeleitet  wurden. Dies konnte die Untersuchung der Unteren Wasserbehörde des Kreises Offenbach nicht bestätigen. Wie sich herausstellte, entstanden die Faulgase auf ganz natürliche Weg, durch sich zersetzende Blätter, Algen oder Äste. Wegen der niedrigen Sauerstoffversorgung im Weiher, konnte das organische Material nicht abgebaut werden, sondern fing an zu gären. In Folge reicherte sich immer mehr Schlamm an, der Weiher verlandete. Die bei der Gärung  entstehenden Gase - wie  Schwefelwasserstoff,  Mercaptan  und  das  klimaschädliche Methan-  führten zu den  unangenehmen  Gerüchen und einem Ansäuern des Gewässers. 

Das mikro-invasive Belüftungssystem der Firma Drausy versorgt die Grenzschicht zwischen Sediment  und  Wasser  mit  Sauerstoff,  um  so  den  aeroben  Abbau  des  Faulschlammes durch Mikroorganismen zu unterstützen.  

Der Einbau eines ca. 200 Meter langen Belüftungsschlauches mit zugehörigem Kompressor kostet rund 25.000 Euro. Die erforderlichen Mittel werden  zum ersten Nachtragshaushaltsplan 2022/2023 angemeldet.