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Neu-Isenburg auf dem Weg zur Smart City

Hugenottenstadt Neu-Isenburg: Hier will ich sein – analog wie digital

Bereits im Jahr 2018 hat sich die Stadt Neu-Isenburg auf den Weg begeben, eine Smart City zu werden und das Thema als eigenes Arbeitspaket in das Programm „Stadtumbau“ jetzt „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ aufgenommen. Konkrete Maßnahmen, die auf Basis von Digitalisierung und neuen Technologien Potentiale für die Entwicklung der Stadt darstellen, sollten definiert werden. Dazu ist eine Voruntersuchung in Auftrag gegeben worden. Das Ergebnis liegt nun vor, es soll Grundlage für das weitere Vorgehen der Smart City Neu-Isenburg sein.

Bereits von Anbeginn des Prozesses ist von Bürgermeister Herbert Hunkel eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die unter Beteiligung des Digitalisierungsbeauftragten der Stadt Andreas Frache, des Magistrates, den mit der Stadt verbundenen Unternehmen GEWOBAU, Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH und DLB/AöR sowie der Verwaltung in Abständen von sechs Wochen tagt und steuert.

Die nun vorliegende Smart City-Strategie ist eine Ergänzung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept und stellt Chancen und Potentiale der digitalen Transformation für Neu-Isenburg dar. In acht Handlungsfeldern werden lokale Herausforderungen und Ziele untersucht. Sie gliedern sich in digitale Verwaltung, Bürgerschaft und Gesellschaft, Wasser- Energie und Wertstoffe, Wohnen, Mobilität und Verkehr, Wirtschaft, Umwelt und Klimaschutz sowie IT und Cybersicherheit.

In allen Handlungsfeldern wurden ganz konkrete Projektideen formuliert. Bürgermeister Herbert Hunkel: „Getreu der Vision ‚Hugenottenstadt Neu-Isenburg, hier will ich sein – analog wie digital‘, zeigt das nun vorliegende Konzept Möglichkeiten auf, wie die smarte Stadt der Zukunft Stadtentwicklung mit digitalen Mitteln unterstützen kann.“

Auf der Grundlage der Smart City Charta und den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung, sind konkrete Handlungsoptionen für Neu-Isenburg herausgearbeitet worden. Dabei geht es nicht um Digitalisierung und Technik an sich, sondern nur um Digitalisierung, die eine an Werten und am Menschen orientierte Entwicklung garantiert.

Die smarte Stadt versteht Neu-Isenburg als eine Stadt der Zukunft, welche die Potentiale digitaler Technologien nutzt, um den Ressourceneinsatz zu verringern, die Lebensqualität zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Hierfür wurden im Strategieprozess verschiedene Projektideen identifiziert, welche die Digitalisierung sowohl als Ermöglicherin für die nachhaltige Entwicklung als auch für innovative (Wirtschafts-)Ansätze, wie die Kreislaufökonomie und die Sharing Economy identifiziert.

Digitalisierung in Neu-Isenburg hat das Ziel, die Serviceleistungen für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, Bearbeitungszeiten zu verkürzen, niederschwellige bzw. barrierefreie Angebote auszuwählen, die Verwaltung von Standard- und Routineaufgaben zu entlasten, die Entwicklungsziele der Stadt Neu-Isenburg zu unterstützen sowie den Ressourcenverbrauch zu verringern.

Das Onlinezugangsgesetz ist als gesetzliche Anforderung vorrangig umzusetzen. Viele Online Angebote stehen der Bürgerschaft bereits zur Verfügung und sind auf der Website www.neu-isenburg.de unter https://neu-isenburg.de/buergerservice/online-service/ nutzbar.

Die nun vorliegende Strategie gibt in allen acht Handlungsfeldern konkrete Analyse- und Beratungsempfehlungen. Die Arbeitsgruppe Smart City hat in Workshops Maßnahmen daraus priorisiert. Diese sind insbesondere die Umgestaltung der städtischen Website in eine progressive WebApp, eine smarte Gestaltung des Stadtquartiers Neue Welt, der weitere Ausbau der digitalen Verwaltung, die Prüfung eines intelligenten Parkleitsystems für Neu-Isenburg, die Installation einer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform, digitale Lösungen in den Bereichen Umweltmonitoring, Sensorik und Geodaten sowie die Optimierung einer in Teilen schon gelebten Sharing Economy in Neu-Isenburg.

Sollte die Stadtverordnetenversammlung dieses erarbeitete Konzept als Grundlage beschließen, wird im ersten Schritt eine Bürgerinformationsveranstaltung im Frühjahr 2022 im Format einer Digitalisierungswoche veranstaltet. Nach und nach sollen dann ganz konkrete smarte Anwendungen in Neu-Isenburg umgesetzt werden.

Zum Beispiel:

  • die Einführung eines intelligenten Parkleitsystems, Prüfung von bodennahen Sensoren für Parkplätze im Außenbereich, ggf. Einführung von Kamerasystemen in Kombination mit einem Angebot zur automatisierten Bezahlfunktion in Tiefgaragen.
  • Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung können beispielsweise der Einsatz von Sensorik sein, dort wo es sinnvoll ist, individuelle Wasserbedarfe von Bäumen zu bestimmen und smart zu bewässern.
  • Technisch bietet die Stadt Neu-Isenburg mit ihrer fast vollständigen FTTH Glasfaserausstattung dazu eine sehr gute Netzinfrastruktur an, 20 öffentliche WLAN-Hotspots in der Stadt kann die Bürgerschaft bereits kostenlos nutzen und auch die Mobilfunkabdeckung ist in Neu-Isenburg bereits jetzt als vergleichsweise sehr gut zu bezeichnen. Ein LORAWAN Netz (Long Range Wide Area Network) wird durch die städtischen Gesellschaften SWNI und DLB/AÖR aufgebaut.

Smarte Lösungen sollen die Stadt Neu-Isenburg dabei unterstützen, zukunftsfähig zu sein, neuen Herausforderungen gegenüber resilient zu bleiben, den Anforderungen des Klimaschutzes und Ressourcenverbrauchs zu begegnen und sich einfach fit für die Zukunft aufzustellen. Bürgermeister Herbert Hunkel: “Wir vergessen dabei nie, dass die Stadt lebenswert für ihre Bürgerschaft und attraktiv für Unternehmen bleibt. Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität in Neu-Isenburg sollen aber nachhaltig verbessert werden.“