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Denkmalgeschützte Flakstellung in der Ostgemarkung erweitert

Das Baudenkmalgeschützte Ensemble der „Flakstellung in der Ostgemarkung“ im Brüllochsenweg wurde um ein weiteres Fundstück erweitert. Der in der Nähe der Geschwister-Scholl-Halle gefundene Einmannbunker wurde auf einem eigens errichteten Fundament im Bereich der eingezäunten Flakstellung aufgestellt. In den nächsten Wochen werden die abschließenden Arbeiten wie die Entfernung des Graffitis und der Rückbau der für den Kran notwendigen Aufstellfläche erfolgen.

 

 

Die Entdeckung des Einmannbunkers ist Dr. Wilhelm Ott zu verdanken. Bei seinen Recherchen über die Überreste der Flakbatterien in der Ostgemarkung von Neu-Isenburg stieß der Dreieicher Heimatforscher auf hochaufgelöste Luftbilder aus dem Jahr 1944, aus denen eindeutig die Lage der drei Batterien mit je sechs kreisförmig angeordneten Flakstellungen zu ersehen war. Von diesen achtzehn Stellungen sind noch zehn im Gelände erkennbar, eine davon, die nun unter Baudenkmalschutz steht, ist praktisch unzerstört.

Bei der Auswertung der Luftaufnahmen entdeckte er auch auf der Nordseite der Geschwister Scholl-Halle einen Einmannbunker im Unterholz. Diese auch Splitterschutzzellen genannten Schutzvorrichtungen wurden während des Zweiten Weltkriegs zu Zehntausenden hergestellt. Sie dienten zum Schutz gegen Bombensplitter und leichten Feuerwaffen. Welche Funktion dieser Einmannbunker in der Flakstellung hatte ist nicht bekannt.