Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Museen Kunst Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Karriere und Ausbildung Online-Service Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Europawahl 2019 Ehrenamt in einem Wahlvorstand Nächste Wahltermine Wahllokale WEB-APP Wahlen Ehrenamt in einem Wahlvorstand Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Kontakt
Standesamt Rathauspresse Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Postfinder Feuerwehr Flüchtlingshilfe Intranet Anmeldung

Heute vor… - Jubiläen in der Stadt Neu-Isenburg

2019 steht im Zeichen der Partnerstadtjubiläen

Stadtwappen

Anna Margarete Franziska Schorch, geb. Bartel

2019 steht im Zeichen der Partnerstadtjubiläen, die Stadt und Förderverein Städtepartnerschaften und Europäische Begegnungen Neu-Isenburg e.V. gemeinsam organisieren.

Zum einen wird das 50. Städtepartnerschaftsjubiläum mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon begangen. Eine Delegation wird vom 10. bis zum 12. Mai nach Frankreich fahren, um die langjährig gewachsenen und persönlichen Beziehungen zu bestärken.

Zum anderen wird die seit 40 Jahren bestehende Städtepartnerschaft Bad Vöslau - Neu-Isenburg mit einem Rückverschwisterungsjubiläum gefeiert. Der Festakt wird am 8. August begangen, zum Weinfest auf dem Rosenauplatz. Städtepartnerschaften leben durch die Menschen, die sie mit Begegnungen, gegenseitigem Austausch und dem europäischen Gedanken füllen.

Die Waldbahn

Vor 130 Jahren wurde mit der Inbetriebnahme der "Waldbahn" eine ähnlich weitreichende Entscheidung getroffen, wie die, vor der Neu-Isenburg heute steht. Der Anschluss Neu-Isenburgs an die Main-Neckar-Bahn war ein großer Fortschritt für das damalige "3.000 Seelen-Dorf". Am 4. Februar 1889 fuhr der erste mit einer Dampflokomotive betriebene Waldbahnzug. Neu-Isenburg wurde für viele Arbeitnehmer als Wohnort attraktiv. Mit der stündlich fahrenden Bahn konnten die Pendler in das Umland ziehen, und bequem zum Arbeiten nach Frankfurt fahren.

Der Bau der Regionaltangente West (RTW) ist heute ein ebenso zukunftsweisendes Projekt. In wenigen Jahren wird die RTW bis nach Neu-Isenburg fahren und damit eine komfortable Verbindung der Stadt ermöglichen. Die RTW schafft eine zusätzliche, zeitsparende Strecke, die Bad Homburg, die westlichen Teile Frankfurts, den Flughafen sowie Neu-Isenburg und Dreieich miteinander verknüpft.

Dr. Heidi Fogel schreibt in dem "Neu-Isenburger Geschichtsbuch": "Neu-Isenburgs Aufschwung vom kleinen Hugenottendorf zur lebhaften Wirtschafts- und Wohnstadt ist untrennbar mit seiner zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet und den günstigen Straßenverbindungen verknüpft.

Die Entwicklung ging weiter und so wurde die Waldbahn 1929 durch die "Elektrische" abgelöst, die elektrische Straßenbahn.

Stadtrecht und Stadtwappen

Vor 120 Jahren, anlässlich des 200jährigen Bestehens von Neu-Isenburg, verleiht Großherzog Ernst Ludwig 1899 dem Ort das Stadtrecht und ein Stadtwappen.

Das Stadtwappen war wir folgt zu blasionieren:

Ein gespaltener, hinten getheilter Schild.

Vornen neunmal von Roth und Weiss getheilt.

Hinten oben: zwei schwarze Balken in Weiss;

unten von Roth und Geld getheilt. -

Die rothen-weisse Schildtheilung ist ein Theil des hessischen Staatswappens;

schwarz und weiss das Wappen des Hauses Isenburg und roth-gelb das Wappen der Herrschaft Hain in der Dreieich, als deren Zubehör das Gebiet aus der Falkenstein-Münzenbergischen Erbschaft an das Haus Isenburg gelangt ist.

1898/1899 werden in Neu-Isenburg ein Wasser- und ein Elektrizitätswerk gebaut. Sie versorgen die Haushalte mit Wasser und Strom und treiben in vielen Werkstätten die Maschinen an. Damit ist der Grundstein für die weitere Entwicklung der jungen Stadt gelegt, über die das Wirtschaftsmagazin der FAZ "Metropol" in der letzten Ausgabe 2018 schreibt:" Neu-Isenburg zieht die Jobs an. Die Boomtown der Region".

Anna Margarete Franziska Schorch

Bei der ersten Gemeinderatswahl in der Weimarer Republik am 17. Juni 1919, zog Franziska Schorch in den Neu-Isenburger Gemeinderat ein. Sie war Abgeordnete der SPD, die bei der Wahl 11 von 21 Sitzen errang. Die Mutter von zwei Söhnen beteiligte sich gleich in vier Gremien an der Herkulesaufgabe, Neu-Isenburg aus der Not der Nachkriegszeit herauszuführen. Sie wurde Mitglied in den Kommissionen für soziale Fürsorge, für Einkommensteuer, für die Volksküche und für Gesundheit. Außerdem leistete sie praktische Sozialarbeit. So leitete sie die Neu-Isenburger Volksküche und betreute Kindergruppen.

70 Jahre Grundgesetz

Im kommenden Jahr wird das Grundgesetz 70 Jahre alt. Es ist die Grundlage unseres Staates und unseres Zusammenlebens. Mit einer Veranstaltung wird am 23. Mai an das 70 jährige Bestehen des Grundgesetzes erinnert.

2019 jähren sich zum 70ten Mal die Verleihung der Ehrenbürgerschaften an Wilhelm Arnoul und Franz Völker.

Wilhelm Arnoul

Am 23. Juli 1949 beschloss die Gemeindevertretung, Herrn Wilhelm Arnoul aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Heimatgemeinde, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen.

Wilhelm Arnoul wurde am 16. September 1893 in Neu-Isenburg geboren und verstarb am 27. März 1964 in Offenbach am Main. Der Familienname Arnoul führt zurück zu Pierre Arnoul, der aus Frankreich kommend sich 1702 in Neu-Isenburg ansiedelte.

Am 20. April 1924 wurde Wilhelm Arnoul für neun Jahre zum Bürgermeister gewählt. 1933 entfernte ihn die NSDAP gewaltsam aus seinem Amt. Er verließ Deutschland und kehrte nach dem Zusammenbruch zurück. Die Besatzungsmacht setzte ihn 1945 als Bürgermeister ein.

Im Juni 1946 wurde er Landrat des Kreises Offenbach. Er war Mitglied des ersten Hessischen Landtags und Mitglied der verfassungsberatenden Hessischen Landesversammlung. Die Landesregierung ernannte ihn im Januar 1950 zum Regierungspräsidenten in Darmstadt. Der zentrale Platz im Birkengewann wird künftig den Namen Wilhelm Arnouls tragen.

Franz Völker

Im gleichen Jahr, 1949, wurde auch Franz Völker das Ehrenbürgerrecht verliehen, anlässlich seines 50.ten Geburtstages und im Jahr des 250-jährigen Bestehens der Stadt.

Der berühmte Sohn der Stadt wurde am 31. März 1899 in Neu-Isenburg geboren und verstarb am 5. Dezember 1965.

Franz Völker ging als Operntenor und einer der bedeutendsten Wagner-Interpreten aus Neu-Isenburger Gesangsvereinen hervor. Der Sieg in einem Amateur-Sänger-Wettbewerb des Frankfurter Rundfunks im Jahre 1925 gab den Anstoß zu einer beispiellosen Karriere. Nach einem Gesangsstudium debütierte er 1926 unter Clemens Krauss am Frankfurter Opernhaus. Von 1931 bis 1935 war er Mitglied der Wiener Staatsoper. Hier wurde er 1934 österreichischer Kammersänger. 1937 wurde er zum preußischen Kammersänger ernannt. Von 1935 bis 1944 hatte er ein Engagement an der Berliner Staatsoper und von 1945 bis 1952 gehörte er der Münchner Staatsoper an. In den Jahren 1933 bis 1942 stellte Franz Völker seine hervorragenden Fähigkeiten als Wagner-Sänger bei den Bayreuther Festspielen unter Beweis. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neu-Isenburg bewahren ihm, der nie den Kontakt zu seiner Heimatstadt verloren hat, ein ehrendes Gedenken. Zur Förderung des Andenkens gründete sich 1987 der Franz-Völker-Kreis e. V. Neu-Isenburg. Sein Name lebt weiter im Franz-Völker-Preis der Stadt Neu-Isenburg, der alle 5 Jahre vergeben wird. Außerdem erinnert eine Straße an den großen Tenor und Ehrenbürger.

Beginn Bau Sportpark Alicestraße

Aus Neu-Isenburg sind zahlreiche große Sportlerinnen und Sportler hervorgegangen. Nicht ohne Grund, denn die Weichen für die hervorragende Infrastruktur der Sportstadt Neu-Isenburg wurden früh gestellt: Bereits 1949 wurde mit dem Bau des Sportparkes in der Alicestraße begonnen:

Sportpark Alicestraße

Zwischen 1969 und 1994 hat die Stadt Neu-Isenburg das gesamte Areal im Sportpark Alicestraße (inklusive der Freiflächen und dem Schwimmbad 190.095 Quadratmeter) von verschiedenen Eigentümern wie Hessen Forst für eine Gesamtsumme von rund 1,56 Mio. Euro angekauft. Heute ist der Sportpark Alicestraße im Westen der Stadt der größte Sport- und Freizeitbereich der Stadt. Im Stadion finden bei besonderen Sport- oder Musikveranstaltungen bis zu 15.000 Menschen Platz.

Im Sportpark trainieren die Fußballmannschaft der SpVgg 03, die Leichtathleten des TV 1861 e.V. und die Rasenkraftsportler des ASC, es finden Fußballspiele und Schulsport-Veranstaltungen statt. Das Stadion wurde zwischen den Jahren 2000 bis 2002 mit einer Kunststoffbahn und weiteren Kunststoffsegmenten ausgestattet. Eine neue Flutlichtanlage verhilft dem Stadion zu Regionalligareife.

Rund um das Stadion liegen drei Großfeldrasenplätze (zwischen 5.418 und 7420 Quadratmetern), die in den 80er Jahren angelegt wurden. Zwei Kleinfeldrasenplätze (Baujahr 1987), ein Trainingsrasen (97 x 67, eingesät 2010) ein Großfeldkunstrasenplatz (97 x <st1:metricconverter productid="67 Meter" w:st="on">67 Meter</st1:metricconverter>, Baujahr 2007) mit Flutlicht bieten Fußballern, Hobbykickern, Leichtathleten oder Betriebssportlern zusätzliche Trainingsmöglichkeiten. Neu gestaltet wurden 2018 der Leichtathletikplatz mit Weitsprung- und Speerwurfsegmenten sowie eine Kunststoff-Laufbahn für insgesamt 650.000€.

Darüber hinaus gibt es im Sportpark ein Abenteuerspielplatz, Laufbahnen, ein Beach-Volleyball-Feld, eine Streethockeyanlage mit Basketballkörben, eine Halfpipe, Tischtennisplatten, einen Hammerwurfplatz mit Steinstoßanlage (Baujahr 1973, erweitert 2007 und 2011), <st1:metricconverter productid="4000 Quadratmeter" w:st="on">4000 Quadratmeter</st1:metricconverter>) sowie seit 2011 den Mehrgenerationen-Bewegungspark der im Rahmen des Projektes soziale Stadt errichtet wurde.

Direkt neben dem Sportpark befinden sich das Freibad und das Hallenbad.

Die Sportparkhalle stammt aus dem Jahr 1971 (Drei Felder, 42,50 x 25,15, Deckenhöhe <st1:metricconverter productid="9 Meter" w:st="on">9 Meter</st1:metricconverter>) und wird für Schulsport, Hallensportarten, Fußball, Betriebssport oder Leichtathletik genutzt. Sie verfügt über einen Konditionsraum, ein Foyer mit Küche und Kiosk sowie eine Tribüne mit 264 Sitzplätzen und 100 Stehplätzen.

Mit Mitteln aus dem Projekt "Soziale Stadt" wurde eine multifunktionale Freizeit- und Sporthalle gebaut, die neben Sport- auch für Kultur-Veranstaltungen genutzt werden kann. Sie trägt den Namen Rudi Seiferleins, des großen Vereinsförderer und langjährigen IG-Vorsitzenden.