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„Jung hilft Alt am PC“ – Brüder-Grimm-Schüler helfen Senioren am Computer

Aller Anfang ist schwer - besonders wenn man erst im höheren Alter den Einstieg in die digitale Welt sucht. Was den heutigen Jugendlichen quasi in die Wiege gelegt wird, müssen sich die Älteren oft mühsam erarbeiten. So entstand die Idee zu diesem generationenübergreifenden Projekt "Jung hilft Alt am PC", das seit 2012 als Kooperation der Brüder-Grimm-Schule und dem Quartier IV stattfindet. "12 Kurse mit über 100 Seniorinnen und Senioren, zwischen 60 und 80 Jahren, fanden mittlerweile im EDV-Raum der Brüder-Grimm-Schule statt", berichtet die Koordinatorin Gundula Saurer, städtische Sozialarbeiterin im Quartier IV.

Auf dem Stundenplan stehen u.a. die Textverarbeitung mit Word, der Umgang mit Excel und Power Point oder das Internet. Aber auch hier gewinnt der Umgang mit dem Smartphone immer mehr Gewicht. Unter der Aufsicht von EDV-Trainer Justin Düttmann und dem Lehrer der Brüder-Grimm-Schule Rachid El Haddad, gehen die Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klasse individuell auf die Fragen der Teilnehmenden ein. Beispielsweise wird das Versenden großer Dateien per E-Mail, "googeln", der Umgang mit externen Datenträgern oder Verknüpfungsmöglichkeiten von PC und Smartphone geübt. Zum Abschluss des Kurses erhalten alle Teilnehmenden Zertifikate.

Ein Projekt von dem beide Seiten profitieren: Die Senioren von den Computer- und Internetkenntnissen der Schüler und die Jugendlichen erweitern ihre sozialen Kompetenzen. Die Eins-zu-eins-Situation gewährleistet eine individuelle Betreuung der Senioren und einen engen Kontakt zu Jugendlichen, was einer "digitalen Spaltung" der Generationen entgegenwirkt. Die geschaffene Kursstruktur kommt der Lernweise älterer Menschen sehr entgegen. Das Lerntempo wird angepasst, Inhalte werden in kleinen Schritten erklärt und durch die persönliche Betreuung kann zu jeder Zeit nachgefragt werden. Die Schüler machen die Erfahrung, dass sie über Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich "Computer" verfügen, die sie weitergeben können, wodurch sowohl ihre Selbstsicherheit als auch Persönlichkeit gestärkt wird. Der freundliche und wertschätzende Umgang miteinander und die gegenseitige Akzeptanz füreinander sind für alle Beteiligten eine positive Erfahrung.

Ausgezeichnetes Engagement

Für das ehrenamtliche Engagement der Schüler des letzten Kurses (18.09.-18.12.18, elf Termine à zwei Schulstunden), bedankte sich Bürgermeister Herbert Hunkel mit einem kleinen Präsent im Rahmen der Magistratspressekonferenz bei den Junglehrern. "Was mich besonders freut ist, dass ihr neben der fachbezogenen Unterstützung, eine gute - fast freundschaftliche - Beziehung zu den älteren Teilnehmern aufgebaut habt", lobte er. Stellvertretend für drei weitere Mitschüler nahmen Ibrahim Haji und Kulwinder Badlia diese Anerkennung entgegen.

Die Kurse

Insgesamt stehen pro Kurs acht Plätze für ältere Menschen mit PC-Vorkenntnissen zur Verfügung, die ihr Können am Computer vertiefen oder erweitern wollen. Der nächste Kurs startet im Februar, mit Beginn des nächsten Schulhalbjahres 2018/2019.

Weitere Informationen und Anmeldungen über: Treff im Quartier IV, Luisenstr. 18, Neu-Isenburg, Tel. 25124.