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Radverkehrskonzept in Neu-Isenburg

Das Radverkehrskonzept wird seit 2015 von der Stadt Neu-Isenburg kontinuierlich umgesetzt.  Die zahlreichen Radfahrenden in Neu-Isenburg können in der  im Frühjahr beginnenden Saison auf eine umfangreiche in den letzten Jahren erweiterte Fahrradinfrastruktur zurückgreifen.

Bürgermeister Herbert Hunkel: „In den letzten Jahren hat sich die Stadt intensiv für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur eingesetzt. Dabei erreichen uns regelmäßig Fragen der Bürgerschaft zum Stand der Radverkehrsförderung. Diese Fragen möchten wir selbstverständlich gerne beantworten.“

Flexibilisierung des Radverkehrs

Seit einigen Jahren wird das Radfahren in Neu-Isenburg flexibilisiert. Mehrere ursprünglich mit blauen Verkehrszeichen (benutzungspflichtiger Radweg) gekennzeichnete Radwege, beispielsweise der Zweirichtungsradweg in der Herzogstraße, müssen wegen unzureichender Breite seit längerem nicht mehr vom Radfahrenden benutzt werden. Jetzt sind diese Wege mit entsprechenden Fahrradpiktogrammen markiert oder mit dem Verkehrszeichen „Gehweg Radfahrer frei“ gekennzeichnet. Radfahrende können frei entscheiden, ob  sie  schnell auf der Straße mit den Autos oder langsamer auf dem mit einem Piktogramm markiert Radweg oder auf dem mit „Radfahrer frei“ gekennzeichneten Gehweg fahren wollen.

Schutzstreifen /sonstige Radweg

In Verbindung mit den bestehenden Radwegen und der Regionalparkroute ist das Radwegenetz in Neu-Isenburg erweitert worden. In den Straßen Herzogstraße, Friedensallee, Kurt-Schumacher-Straße, Gravenbruchring und Flughafenstraße in Zeppelinheim wurden Schutzstreifen markiert. Alle diesen Straßen hatten keine (z.B. Friedensallee, etc.) oder nur einseitige (Herzogstraße, Flughafenstraße) Radverkehrsanlagen. Durch die Markierung von Schutzstreifen wird  den Radfahrenden  ein eigener Raum auf der Fahrbahn zugewiesen. In der Herzogstraße sind auch Aufstellflächen an den Kreuzungen markiert. Dabei muss es den Radfahrenden möglich sein, sicher und bequem diese Aufstellflächen zu erreichen, auch bei haltenden Fahrzeugen. Diese dürfen daher den Schutzstreifen nicht blockieren. Zum Thema Schutzstreifen liegen  Flyer im Rathaus aus.

Bike + Ride / Fahrradabstellanlagen

Auch das Bike and Ride-Angebot an den Standorten S-Bahnhof und Straßenbahnendhaltestelle hat die Stadt erheblich ausgebaut. Am Bahnhof stehen jetzt insgesamt 28 Boxen, an der Straßenbahnendhaltestelle 14 Fahrradboxen. Veraltete Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen sind bereits seit mehreren Jahren verbessert. Kürzlich wurden die Abstellanlagen vor der Post in der Hugenottenallee ausgetauscht.

Wegweisung

2016 hat die Stadt ein Fahrrad-Wegweisungssystem eingerichtet, welches für beliebte innerörtliche Ziele (z.B. Hugenottenhalle, Straßenbahn) Wegeverbindungen ausweist.

Überörtliche Radwegverbindungen

Die Stadt Neu-Isenburg hat auch bei den überörtlichen Radwegen viel erreicht. Der Radweg nach Gut Neuhof wurde im Frühjahr 2017 eröffnet. Die Stadt steht mit Hessen-Mobil in Kontakt, für verschiedene überörtliche Radwegeverbindungen (z.B. L3262 zum Flughafen, die Radwegeverbindung zwischen Heusenstamm – Neu-Isenburg, Radweg entlang B44) stehen im Jahr 2018 Planungen auf dem Programm oder laufen bereits.

Außerdem arbeitet Neu-Isenburg mit der Stadt Offenbach zusammen. Konkret geplant ist eine durchgängige Radwegverbindung von Offenbach über den Gravenbruchring, westlich der Autobahnunterführung bis zum Knotenpunkt Sprendlinger Landstraße zu schaffen und den Stadtteil Gravenbruch an das Fahrradstraßennetz anzuschließen. 

Zukünftige Maßnahmen

Die Stadt beabsichtigt bei der Neuauflage des Neu-Isenburg Stadtplans auch die Radverkehrsanlagen aufzunehmen. Voraussichtlich Anfang April 2018 werden die Schutzstreifen in der Offenbacher Straße zwischen der Straße am Trieb und dem DLB markiert.

Außerdem steht die Umsetzung eines Radschnellweg in Zusammenarbeit mit acht weiteren Kommunen und der Regionalparkgesellschaft auf der Agenda. Dieser soll in Neu-Isenburg im Stadtgebiet über die Kurt-Schumacher-Straße laufen und dann durch den Wald Richtung Dreieich. Der Verlauf wurde erst kürzlich von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Stadträtin Yvonne Lammersdorf, Fahrradbeauftragte der Stadt Neu-Isenburg: „Mit der auch in den nächsten Jahren fortgeführten Verbesserung der Rahmenbedingungen und dem Ausbau der Radinfrastruktur soll bis zum Jahr 2025 der Anteil des Radverkehrs von derzeit 10 bis 15 Prozent auf 20 bis 25 Prozent erhöht werden. Radverkehr ist ein wichtiger Baustein umweltfreundlicher Mobilität und gerade im weitestgehend ebenen Neu-Isenburg können kurze und auch mittlere Strecken schnell und bequem mit dem Fahrrad bewältigt werden.“