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Sehen und gesehen werden: Die richtige Beleuchtung für Radfahrer

Stadt appelliert an Fahrradfahrer auf ihre Sicherheit zu achten

Radfahrer, die bei Wind und Wetter in die Pedale treten, wissen, dass gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, die richtige Fahrradbeleuchtung zur eigenen Sicherheit beiträgt. Nicht nur das eingeschaltete (!) Licht am Fahrrad trägt dazu bei, sondern auch die Reflektoren an den Vorder- und Hinterrädern. Ein großer weißer Frontreflektor sowie ein großer roter Reflektor hinten sind Pflicht. An den Pedalen müssen vorne und hinten reflektierende gelbe Felder sein. Die Längsseiten eines Fahrrades müssen nach jeder Seite mit ringförmig zusammenhängenden retroreflektierenden weißen Streifen an den Reifen oder Felgen oder in den Speichen des Vorder- und Hinterrades kenntlich gemacht sein. Alternativ müssen an jedem Rad alle Speichen entweder vollständig weiß retroreflektierend oder mit Speichenhülsen an jeder Speiche, oder mindestens mit je zwei um 180 Grad versetzte gelben Speichenrückstrahlern ausgestattet sein. Zusätzlich empfehlen sich Reflexbänder, helle Kleidung und ein heller Helm. Mittlerweile muss die Beleuchtung am Fahrrad nicht mehr von einem Dynamo betrieben werden. Es sind auch batteriebetriebene Scheinwerfer und Rücklichter zugelassen. Allerdings müssen diese so befestigt sein, dass sie während der Fahrt nicht verrutschen können und den Verkehr nicht blenden. Tagsüber müssen sie nicht mitgeführt werden.

Die Stadt appelliert dringlich an alle Radfahrer und insbesondere an Eltern von radfahrenden Kindern noch einmal die funktionsfähige Beleuchtung zu überprüfen. In der nächsten Zeit werden auch verstärkt die Ordnungspolizeibeamten in Neu-Isenburg darauf achten.

"Eine wesentliche Ursache von Unfällen in der Dunkelheit ist die mangelnde oder vollständig fehlende Beleuchtung der Fahrräder. Wir bitten darum, die gesetzlichen Vorgaben zur Beleuchtung der Räder ernst zu nehmen", so Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Wer mit einem nicht ausreichend beleuchteten Fahrrad unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst sondern muss auch mit einem Verwarngeld rechnen.

Die Verwarngelder betragen nach dem aktuellen Bußgeldkatalog:

  • Fahren ohne Licht 20 Euro

  • Defekte Fahrradbeleuchtung 20 Euro, mit Gefährdung 25 Euro, mit Unfall 35 Euro

  • Ohne die lichttechnische Einrichtungen 20 Euro

  • Ohne seitliche Kenntlichmachung an den Vorder- und Hinterrädern 10 Euro

  • Rennrad bis 11 kg ohne mitführen der erforderlichen lichttechnische Einrichtung 10 Euro.