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Stadt Neu-Isenburg unterstützt Suchthilfezentrum Wildhof

15.986 Euro wurden 2018 als Mitgliedsbeitrag bezahlt

Die Offenbacher Arbeitsgruppe Wildhof e.V. (OAW) ist ein vom Land Hessen anerkannter Suchthilfeträger und größter Träger der Suchthilfe für die Stadt und den Kreis Offenbach. Die Mitglieder des Vereins sind ausschließlich kommunale Gebietskörperschaften, dazu gehören alle Kommunen im Kreisgebiet Offenbach sowie die Stadt und der Kreis Offenbach. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 0,41 Euro pro Einwohner. Neu-Isenburg zahlte 2018 an die Einrichtung 15.986 Euro.  

 

2017 wurden insgesamt mit den Angeboten des Suchthilfezentrums Wildhof 6.610 Personen erreicht. Eine spezifische Auswertung, wieviele Personen dabei aus Neu-Isenburg kommen, wird aus Kostengründen nicht erstellt.

 

Die OAW ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und im Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (FDR) und betreibt unter dem Namen Suchthilfezentrum Wildhof verschiedene Fachdienste mit den entsprechenden Einrichtungen, die inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte haben, wie zwei psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstellen mit ambulanter Therapiemöglichkeit, zwei Fachstellen für Suchtprävention, ein Krisenzentrum für Drogenabhängige mit intensiver Einzelfallhilfe, ein Arbeits- und Qualifizierungsprojekt und ein Projekt für Betreutes Wohnen. Die Beratungs- und Behandlungsangebote können wohnortnah für die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Kreis Offenbach in den Standorten Offenbach und Dietzenbach wahrgenommen werden.

Die Angebote des Suchthilfezentrums Wildhof richten sich an Personen mit substanzbezogenen Störungen von schädlichem Konsum bis zur Abhängigkeitserkrankung bei Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten sowie an Personen mit einer pathologischen Glücksspielsucht. Angehörige und Bezugspersonen können ebenfalls Beratung und Hilfen in Anspruch nehmen. Für die Durchführung der ambulanten Rehabilitation bei Alkohol, Drogen und Medikamenten besteht seit 1997 die Anerkennung der Rentenversicherungen (BFA, LVA) und der Spitzenverbände der deutschen Krankenkassen, für die ambulante Rehabilitation bei pathologischem Glücksspiel besteht die Anerkennung seit 2007/2008.

Für Betriebe und Organisationen werden Schulungen, Fortbildungen und Beratung zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung angeboten.

Die Finanzierung erfolgt über Kommunale Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge der Mitgliedskommunen, Mittel des europäischen Sozialfonds, Leistungsvereinbarungen mit anderen Kostenträgern, die Refinanzierung über eigene Projekte sowie über Bußgelder und Spenden.