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Planung für Radverbindung nach Neu-Isenburg entlang der Sprendlinger Landstraße steht

Eine wichtige Lücke in der Radverkehrs-Infrastruktur wird bald geschlossen: Schon im nächsten Jahr wird ein Radweg von Offenbach nach Neu-Isenburg führen. Zur Fahrradsaison im Frühjahr 2022 wird das Projekt, das von Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit der Stadt Offenbach zunächst als zweijähriger Verkehrsversuch angelegt ist, vollständig umgesetzt sein.

Grafik: Verkehrsversuch Sprendlinger Landstraße.
Die Grafik verdeutlicht den Verkehrsversuch.
© Urban Media Project

Im ersten Bauabschnitt wird die Sprendlinger Landstraße von der Stadtgrenze Offenbach bis zum Geisfeldkreisel für den Autoverkehr von vier auf zwei Fahrspuren reduziert. Dies bietet Platz für einen abgetrennten breiten einseitigen Radweg am westlichen Rand der Sprendlinger Landstraße, welcher in beide Richtungen befahren werden kann. Damit wird insbesondere Berufspendlerinnen und Pendlern ein sicherer und schnellerer Weg ermöglicht. Aus Neu-Isenburg pendeln rund 600 Menschen zum Arbeiten nach Offenbach, aus der Stadt Offenbach kommen 1.400 Pendler zum Arbeiten nach Neu-Isenburg. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt haben am 15. November begonnen. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann die Kreuzung Gravenbruchring/Sprendlinger Landstraße fahrradfreundlich umgebaut werden.

Die Umsetzung solcher Maßnahmen wird verkehrsfachlich vorbereitet. Gemeinsam mit einem unabhängigen Ingenieurbüro hat die Verkehrsplanung der Stadt Offenbach bereits im Vorfeld geprüft, ob die Maßnahme – in diesem Fall die Verringerung von vier auf zwei Fahrspuren – ohne größere Auswirkungen auf den fließenden Verkehr möglich ist. Hierzu wurden Simulationen durchgeführt und geprüft, ob die Leistungsfähigkeit weiterhin gegeben ist. Dadurch, dass die Zufahrten der Knotenpunkte und die Verkehrssteuerung an den Kreuzungen unverändert bleiben, ist mit nur wenigen Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der Strecke zu rechnen.

Die Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs ist Teil der Strategie der Stadt Offenbach, umwelt- und klimafreundliche Mobilität zu fördern. „Der Hessische Städtetag hat kürzlich in seiner Resolution für die Verkehrswende in Hessen 2031 den Rad- und Fußverkehr zu den bedeutendsten Faktoren erklärt, um maßgebliche Erfolge im Sinne nachhaltiger Mobilität zu erreichen. Diese Position teilt auch die Stadt Neu-Isenburg. Auch Neu-Isenburg setzt auf den Radverkehr als zentralen Beitrag um das 1,5 Grad-Ziel im Verkehrssektor zu erreichen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Sichere Verbindung für Pendler- und Alltagsradverkehr

Die Idee für den Verkehrsversuch auf der Sprendlinger Landstraße stammt aus dem städtischen Fahrradprojekt Bike Offenbach, in dem Neu-Isenburg Verbundpartner ist. Die beschlossenen Planungsvereinbarungen umfassen alle Radverbindungen, die nach dem Ortsschild an Landes- und Bundesstraßen liegen. Auf der B 459 wird der Mehrzweckstreifen für die Maßnahme genutzt, beim Geisfeldkreisel ist es ein teilweise vorhandener Radweg, der als Radwegneubau um 100 Meter verlängert wird.

Ziel ist eine durchgehende Radverbindung vom Mainradweg am Hafen Offenbach über die Fahrradstraße in der Taunusstraße, den Hauptbahnhof und die Schumannstraße zur Sprendlinger Landstraße. Von dort aus soll die Trasse mittelfristig an den zukünftigen 30 Kilometer langen Radschnellweg Frankfurt - Darmstadt angebunden werden. Für den dafür erforderlichen Ausbau des Radwegs nach Dreieich entlang der L 3313 hat Neu-Isenburg eine Planungsvereinbarung mit Hessen Mobil geschlossen. Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2022 der Straßenbaubehörde soll zudem ein straßenbegleitender Radweg an der L 3117 zwischen Heusenstamm und Neu-Isenburg entstehen.

Die gesamte Planung folgt den Zielen des Regionalplans Südhessen für ein funktionsfähiges Fahrradroutennetz, unterstreicht Neu-Isenburgs Bürgermeister Hunkel: „Zwischen Offenbach und den südwestlich angrenzenden Gemeinden existiert nachweislich ein Bedarf, gerade beim Pendler- und Alltagsradverkehr. In diesem Jahr wurde daher im Rahmen des Projekts BIKE Offenbach auch schon die Radverbindung zwischen Offenbach und Gravenbruch ausgebaut. Außerdem arbeitet die Stadt gemeinsam mit Hessen Mobil bereits an der Planung für die Weiterführung des Radwegs an der L3313 bis nach Dreieich. Alle Beteiligte sehen das Projekt als Beleg für gute interkommunale Zusammenarbeit, von der alle Verkehrsteilnehmenden profitieren: Denn nur, wenn in einer wachsenden Region immer mehr Menschen aufs Fahrrad umsatteln, ist der fließende Verkehr für alle möglich.

https://www.offenbach.de//microsite/bikeoffenbach/index.php