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Runder Tisch für die Sicherheit in der Stadt

Treffen des Präventionsrates am 15. November

Der Präventionsrat der Stadt Neu-Isenburg traf sich nach der coronabedingten Pause am Dienstag, 15. November, wieder in Präsenz im Plenarsaal.

Der Rat setzt sich aus zahlreichen Mitgliedern der verschiedensten Institutionen und Gremien zusammen. Neben der Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, dem Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein und dem Ersten Stadtrat Stefan Schmitt, Vertretern der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, der Beauftragten des Frauenbüros sind die Polizei, Vertreter des Amtsgerichts, die Fachbereiche Sicherheit und Ordnung, Soziales sowie Jugend beteiligt. So ist gewährleistet, dass möglichst viele gesellschaftliche Gruppen, Bereiche und Organisationen in den Prozess bei der Diskussion um die kommunale Sicherheit einbezogen werden können. Die Treffen finden im halbjährigen Turnus bzw. anlassbezogen statt. Das oberste Ziel des Rates ist, die Einwohnerinnen und Einwohner Neu-Isenburgs vor Kriminalität und Gefährdungen auf allen Ebenen zu schützen und Strategien für ein besseres Zusammenleben zu entwickeln. Dabei werden Themen der Gewalt- und Suchtprävention ebenso erörtert, wie der Medienkompetenz und Integration. Bei allen Ansätzen steht in Neu-Isenburg die Prävention vor Verbrechen und Gewalt im Vordergrund.

Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung standen die polizeiliche Kriminalstatistik 2021 sowie aktuelle Entwicklungen im laufenden Jahr, die durch PHK Markus Splinter (stellv. Leiter der Polizeistation Neu-Isenburg) erläutert wurde, die Vorstellung von POK Marco Gonnermann als Schutzmann vor Ort und der Sachstand zur Initiative KOMPASS, das vom hessischen Innenministerium initiierte Projekt KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel, kurz KOMPASS.

Danach wurde ein Ausblick auf die kommenden Aufgaben und Projekte gegeben. Beispielsweise soll mit dem DLB AöR Dreieich und Neu-Isenburg ein Beschwerdemanagement-System eingeführt werden, mit dem die Bürgerinnen und Bürger Mängel direkt an die Verwaltung melden können. Um den Schulweg für Kinder noch sicherer zu gestalten, sollen zum nächsten Schuljahr in die städtischen Schulwegpläne die Kindernotinseln ergänzt werden. Die Kindernotinseln gibt es seit 2011 in Neu-Isenburg. 83 Unternehmen beteiligen sich daran und bieten Kindern Zufluchtsorte an, wenn sie sich bedroht fühlen oder Hilfe benötigen - auch die kleineren Wehwehchen werden bei den Notinsel-Partnern ernst genommen. Eine Übersicht der Notinseln in Neu-Isenburg ist auf der Internetseite unter https://www.notinsel.de/List/Index/dyh?page=9 zu finden.

Im nächsten Jahr sollen noch mehr maßgeschneiderte Konzepte für die unterschiedlichsten Zielgruppen umgesetzt werden, um die Sicherheit zu erhöhen: „Wir wollen in Neu-Isenburg das Thema Sicherheit aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten und gezielte weitere präventive Angebote aufsetzen“, sagt Erster Stadtrat Stefan Schmitt, unter dessen Vorsitz als Ordnungsdezernent der Präventionsrat tagt, „Dazu werden in den nächsten Monaten gezielte Begehungen stattfinden. Auch die bestehenden Präventionsangebote der Polizei wollen wir uns genauer anschauen.“

Dazu werden in den nächsten Sitzungen des Präventionsrates die verschiedenen Präventionsangebote der Polizei für verschiedene Zielgruppen vorgestellt, die nicht nur gezielte Angebote für die Verkehrsteilnehmenden, sondern beispielsweise auch für Seniorinnen und Senioren, Frauen, Migranten, oder auch Jugendliche haben. Fest eingeplant ist ein Rundgang mit jungen Leuten unter der Leitung von der Schulsozialarbeiterin Tal Lichtmann zu Orten, an denen sich Jugendliche nicht sicher fühlen.