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Stadt bewirbt sich für das Zertifizierungsverfahren "StadtGrün naturnah"

Die  Stadt  Neu-Isenburg bewirbt sich bei dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e. V.“, um in einem Zertifizierungsprozess das Label „StadtGrün naturnah“ zu erhalten. Damit werden vorbildliche Maßnahmen von Kommunen im Bereich der naturnahen Gestaltung  städtischer  Grünflächen  sowie  von  entsprechenden  Planungs-und  Umweltprozessen ausgezeichnet. Das Label wird in den drei Stufen Gold, Silber und Bronze verliehen. Der mehrstufige Zertifizierungsprozess dauert bis zu zwölf  Monate und kostet 5.240 Euro.

„Im Rahmen des Zertifizierungs-Prozesses „Stadtgrün Naturnah“ wird die Stadt Neu-Isenburg dabei unterstützt, die städtischen Grünflächen weiter ökologisch aufzuwerten und dieses Engagement sichtbar zu machen. Wir werden in allen Prozessphasen vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ begleitet. Handlungsspielräume, Stärken und Potentiale werden aufgezeigt, um die städtischen Flächen grüner und vielfältiger zu gestalten. Außerdem profitieren wir vom Wissenstransfer und dem Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen“, begründet Dirk Wölfing, Dezernent für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Energiewende, die Bewerbung.

Seit dem 30. Juli 2020 ist die Stadt Neu-Isenburg Mitglied im Bündnis der „Kommunen für biologische Vielfalt“, dem sich aktuell 347 Kommunen angeschlossen haben. In vielen Bereichen von Neu-Isenburg wird schon jetzt die biologische Vielfalt gefördert: In der Dornhofstraße wurde zusammen  mit  der Ortsgruppe des NABU die Naturoase geschaffen, die nach insekten-und vogelfreundlichen Aspekten angelegt wurde und vom DLB gepflegt wird. An unterschiedlichen Standorten sind in den vergangenen Jahren Blumenwiesen neu angelegt worden, beispielsweise auf einem alten Bauplatz in der Nachtigallenstraße in Gravenbruch und an der Carl-Ulrich-Straße. Auch auf einem Teilstück des  alten  Spielplatzgeländes  in  der  Wilhelm-Leuschner-Straße  wurde  eine  Blumenwiese angesät, heimische Sträucher und Stauden gepflanzt, um Vögeln und Insekten  Nahrung zu bieten. Bei  herbstlichen  Pflanzaktionen  werden  seit  dem Herbst  2018 so genannte „botanische" Blumenzwiebeln  gesetzt,  die  sich  bei  geeigneten Standortbedingungen von selbst vermehren und schon früh im Jahr Nektar und Pollen bieten (z. Bsp. Carl-Ulrich-Straße, Bansapark, Offenbacher Straße).

 „Naturnahe Flächen im innerstädtischen Bereich erhöhen das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger, führen zu Naturerfahrung und steigern die biologische Vielfalt. Wir wollen in Neu-Isenburg  gemeinsam die Rahmenbedingungen dafür verbessern. Die Zertifizierung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung“, so Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

Das Zertifizierungsverfahren soll von einer Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) begleitet werden, die sich aus Mitgliedern der Stadtverwaltung, Naturschutzverbänden und der Bürgerschaft zusammensetzt.

Im ersten Schritt wird der aktuelle Ist-Stand von den städtischen Biologen und dem DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR erhoben. Alle kommunalen  Grünflächenbestände und deren Nutzung werden erfasst, die Ressourcen und Pflegegrundsätze für die naturnahe Flächenbewirtschaftung  und  bereits durchgeführte Maßnahmen. In der zweiten Phase des Zertifizierungsprozesses wird eine Grünflächenstrategie erarbeitet, die sowohl Ziele als auch zukünftige Maßnahmen und Projekte beinhaltet. Die Grünflächenstrategie wird vom Magistrat beschlossen. Die zentralen Grundsätze und Zielsetzungen des ökologischen Grünflächenmanagements sollen anschließend als Leitlinien und Grundlagen des Handelns dienen.