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Vorschau auf die wichtigsten Projekte 2022

Mit großen Schritten geht es in Neu-Isenburg voran

Wichtige Projekte stehen in Neu-Isenburg 2022 auf der Agenda. Mit einem Blick auf die kommenden zwölf Monate, eröffnet Bürgermeister Herbert Hunkel die erste Magistratspressekonferenz des Jahres.

„Mit Blick auf die nächsten Wochen, haben wir noch einmal in Neu-Isenburg die Impfangebote zum Jahreswechsel verstärkt. Auch das „Impftaxi“ fährt nach wie vor kostenlos Seniorinnen und Senioren zu ihren Impfterminen. Auch wenn Corona unsere kurzfristigen Planungen immer wieder beeinflussen kann, haben wir doch unsere großen Ziele für das Jahr vor Augen.“

Straßenbauliche Infrastruktur und Mobilität

Ende des Jahres  beginnt die größte investive Maßnahme im Straßenbau: die grundhafte Erneuerung der Hugenottenallee zwischen Dornhofstraße und Frankfurter Straße und der Umgestaltung der Knotenpunkte Frankfurter Straße/Neuhöfer Straße und Frankfurter Straße/Hugenottenallee. Außerdem geht der Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen weiter. In diesem Jahr werden acht Bushaltestellen (entlang der nördlichen Hugenottenallee) barrierefrei umgebaut. Für beide Maßnahmen wurden bereits die Bauleistungen vergeben. Der Umbau der Hugenottenallee wird die Stadt etwa 2.750.000 Euro kosten. Der Auftrag für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen wurde für rund 770.000 Euro vergeben.

Die zweite Fahrradstraße in Neu-Isenburg wird zunächst probeweise eingerichtet. Sie führt parallel zur Frankfurter Straße über die Ludwigstraße und Luisenstraße. Die Einrichtungskosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Für die erste Fahrradstraße der Stadt Neu-Isenburg in der Straße Am Trieb, die im November 2020 eingeweiht wurde, werden die Umfragen in den nächsten Wochen ausgewertet, ob sich die probeweise Einführung bewährt hat.

Tempo 30 Frankfurter Straße

Ebenfalls in diesem Jahr wird der Tempo-30-Probebetrieb auf der Frankfurter Straße umgesetzt. Die Frankfurter Straße, die auch künftig eine Vorfahrtstraße bleiben wird, führt durch den zentralen innerörtlichen Bereich in Neu-Isenburg. Im zweiten Quartal 2022 wird in der Frankfurter Straße zum Schutz vor Verkehrslärm und zur Erhöhung der Sicherheit und Attraktivität Tempo 30 umgesetzt. Auch die Lichtsignalanlagen werden an die neue Geschwindigkeit angepasst. Es handelt sich um eine Maßnahme aus dem Lärmaktionsplan. Die Wirkungen werden untersucht und bewertet. Danach wird die abschließende Entscheidung zum weiteren Vorgehen getroffen.

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 bis nach Neu-Isenburg und darüberhinaus bis nach Langen wird vertieft im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht. In diesem Zusammenhang werden auch gleichzeitig Gestaltungsmöglichkeiten für mehr Grün in der Frankfurter Straße untersucht. Die 2021 vorgelegte Potentialanalyse zeigt deutliche umwelt- und verkehrspolitische Vorteile: Allein für Neu-Isenburg kann damit gerechnet werden, dass 5.000 Personen vom Individualverkehr auf die Straßenbahn umsteigen würden.

Regionaltangente West

Für 2022 ist der erste Spatenstich für den Teilabschnitt Süd 1 geplant. Dieser führt von Kelsterbach bis nach Dreieich-Buchschlag. An der Einführung der RTW in Neu-Isenburg arbeiten Stadt, Hessen-Mobil und die RTW-Gesellschaft gemeinsam. Eine AG aus Planungsbüros, beauftragt von der Stadt und der RTW-Gesellschaft, schafft die Voraussetzungen für den Betrieb ab 2028 in Neu-Isenburg.  

Baumaßnahmen

Neue Welt (Stadtquartier Süd)

Die Erschließungsarbeiten in der Neuen Welt (Stadtquartier Süd) haben 2021 Jahr begonnen, die ersten Hochbauprojekte der GEWOBAU beginnen in 2022, mit den ersten Fertigstellungen rechnet das Unternehmen im Jahr 2024.

Für ein Wohn- und Geschäftshaus des Unternehmens Groß & Partner fand der erste Spatenstich bereits 2021 statt. Insgesamt planen Groß & Partner und die GEWOBAU mehr als 900 Wohnungen. Gleichzeitig entstehen bis zu 1.800 Arbeitsplätze. Neben Ladengeschäften, Restaurants, einem großzügigen Spielplatz und dem zentral angelegten Park finden junge Familien eine sehr schnell erreichbare Kindertagesstätte im Herzstück der „Neuen Welt“, dem markanten historischen Gebäude der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung.

Für den Erwerb von Grundstücken mit rund 37.000 m² Fläche in dem Areal für den Bau von ca. 430 Wohnungen und 5.000 m² Gewerbeflächen plant die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU eine Gesamtinvestition von rund 230 Millionen Euro.

Die Meilensteine im Jahr 2022 für die GEWOBAU:

Die Fertigstellung der ersten Erschließungsarbeiten im Stadtquartier Süd. Diese sind Kanalbau, Fernwärmeleitungen und die Erstellung der Baustraße bis zum Sommer 2022. Ebenfalls im Sommer 2022 ist der Baubeginn der beiden ersten GEWOBAU-Projekte im Stadtquartier Süd geplant. Diese sind der Neubau von 252 Wohnungen im KfW-55-Effizienzhaus-Standard und Umbau- /Sanierung eines Bestandsgebäudes in eine Kindertagesstätte mit sieben Betreuungsgruppen. Die Fertigstellung der ersten Wohnungen und der Kindertagesstätte sind für Herbst / Winter 2024 geplant. Weitere Wohnungen dieses Projektes werden im Jahr 2025 fertiggestellt sein. Für ein weiteres GEWOBAU-Projekt im Stadtquartier Süd ist vorgesehen, im Jahr 2022 mit der Planung zu beginnen.

Wohnhaus Luftgäßchen 7

Die Fertigstellung und der Bezug des Luftgäßchen 7 sind für Herbst 2022 geplant. Das Haus mit vier Wohnungen bietet Betreutes Wohnen für acht Personen. Die Belegung der Wohnungen und die Betreuung der Bewohner*innen wird durch den Generalmieter, die Lebensräume, erfolgen.

Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH – Investitionen in die Versorgungssicherheit

Die Erschließungsarbeiten (Strom-, Wasser-, und Fernwärmeversorgung) in der Neuen Welt (Stadtquartier Süd) zählen für die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH zu den großen Meilensteinen 2022. Darüber hinaus wird in die Versorgungssicherheit der Stadt Neu-Isenburg investiert. In der Frankfurter Straße (Ecke Du-Pont-Straße) wird eine neue Stromübergabestation sowie eine Wärmezentrale für das Stadtquartier Neue Welt errichtet. Um die hohe Qualität der Wasserversorgung in Neu-Isenburg nachhaltig zu sichern, wird in zwei Stufen in 2022 und 2023 die Wasseraufbereitungsanlagen im Wasserwerk saniert.   

Insgesamt werden vier Schnellladesäulen in diesem Jahr fertiggestellt, um die öffentliche Ladeinfrastruktur in Neu-Isenburg für E-Mobilität auszubauen. Außerdem werden die Stadtwerke auch 2022 weiter in die solare Stromerzeugung investieren. 

26 Millionen Euro für den Stadtumbau - Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung (Stadtumbau)

Mit einer intensiven Bürgerbeteiligung wurden für das Förderprogramm des Bundes und des Landes 48 Projekte und Maßnahmen identifiziert mit einem Investitionsvolumen von 26 Millionen. Das Förderprogramm umfasst eine Laufzeit von bis zu 12 Jahren, also von den Jahren 2020 (!) bis 2032. Im November 2019 beschloss die Stadtverordnetenversammlung das von der Stadtverwaltung entwickelte Integrierte Stadtentwicklungskonzept als Grundlage des Förderprogramms. In zwei Jahren Laufzeit sind bereits ein Drittel der Projekte angepackt und in intensiver Bearbeitung. Unabdingbare Voraussetzungen für die Realisierung und Finanzierung von Maßnahmen sind die vorgegebenen Untersuchungen und Gutachten nach einem strengen Regularium. Im Jahr 2022 wird eine Entscheidung über die Gestaltung des Alten Ortes einschließlich des Marktplatzes getroffen werden, in die auch die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Für die Realisierung im Rahmen des Stadtumbauprogramms ein Förderantrag eingereicht, für die Planung stehen bereits Fördermittel zur Verfügung. Die Gestaltungssatzung Alter Ort, der Gestaltungsleitfaden Innenstadt hat die Stadt in einer Bürgerinformationsveranstaltung bereits am 2. Dezember 2021 vorgestellt. Außerdem plant die Stadt ein Anreizprogramm für private Investitionen. Hierfür stehen 200.000 Euro an Fördermitteln für private Investoren bereit.

Im Frühjahr 2022 wird das Gutachten zur Stärkung des zentralen innerörtlichen Bereichs vorliegen, hier erwartet die Stadt Vorschläge für die Attraktivierung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und des Alten Ortes im Hinblick auf den Einzelhandel. 

Neues Kinder- und Dienstleistungszentrum am Dreiherrnsteinplatz wird bezogen

Noch in diesem Monat, am 19. Januar, werden die ersten Kita-Kinder in den Neubau des Kinder- und Dienstleistungszentrums am Dreiherrnsteinplatz einziehen. Anfang Februar werden dann das Bürgeramt, die Stadtteilberatungsstelle und die Polizeistelle Gravenbruch öffnen. In nur eineinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau mit zusätzlichen Dienstwohnungen für rund 4 Millionen Euro errichtet. 

Auch die Anbauten für die Kindertageseinrichtungen der Kängurus und das Familienzentrum Gartenstraße für jeweils rund 370.000 Euro werden in diesem Jahr bezugsfertig.

Im Frühjahr 2022 wird in der Hugenottenhalle das neue Kernteam als Vorstand des Jugendforums gewählt.

Sport

Im Sportpark Alicestraße werden die ersten zwei Sanierungsmaßnahmen der Prioritätenliste umgesetzt: Der Hartrasenplatz wird in einen Kunstrasen mit umweltfreundlicher Korkverfüllung umgebaut. Dabei wird auch das Flutlicht auf energieeffiziente LED-Strahlern umgerüstet. Ebenfalls stehen die Grundsanierung des Stadionrasens sowie die Erneuerung der Flutlichtanlage an.

Neu-Isenburg auf dem Weg zur Smart City

Bereits im Jahr 2018 hat sich die Stadt Neu-Isenburg auf den Weg begeben, eine Smart City zu werden und das Thema als eigenes Arbeitspaket in das Programm „Stadtumbau“ aufgenommen. Konkrete Maßnahmen, die auf der Basis von Digitalisierung und neuen Technologien, Potentiale für die Entwicklung der Stadt darstellen, sollten definiert werden. Dazu ist eine Voruntersuchung in Auftrag gegeben worden. Das Ergebnis dieser Voruntersuchung hat die Stadt Ende 2021 vorgestellt. Die Arbeitsgruppe Smart City hat in Workshops Maßnahmen daraus priorisiert. Diese sind insbesondere die Umgestaltung der städtischen Website in eine progressive WebApp, eine smarte Gestaltung des Stadtquartiers Neue Welt, der weitere Ausbau der digitalen Verwaltung, die Prüfung eines intelligenten Parkleitsystems für Neu-Isenburg, die Installation einer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform, digitale Lösungen in den Bereichen Umweltmonitoring, Sensorik und Geodaten sowie die Optimierung einer in Teilen schon gelebten Sharing Economy in Neu-Isenburg. Gleichzeitig ist Neu-Isenburg Modellkommune für die Realisierung des Online-Zugangsgesetz.

Kultur

Der Umbau von Hugenottenhalle und Stadtbibliothek zu einem Kultur- und Bildungszentrum ist eines der größten Projekte der kommenden Jahre. Aktuell wird von ein konkretes, von verschiedenen Nutzer*innen evaluiertes Raumprogramm als Vorgabe für einen Architekten-Wettbewerb ausgearbeitet. Aufgrund des erforderlichen Vorlaufs eines Architektenwettbewerbs einschließlich Ausschreibung, Bewertung der Ergebnisse, Entscheidung, Planung und Baugenehmigung bis hin zum Baubeginn der Umbauarbeiten ist mit diesem im Frühjahr 2024 zu rechnen. Für die Vorbereitung des Architektenwettbewerbs hat die Stadtverordnetenversammlung im September 2021 auf Vorschlag des Magistrats Richtgrößen für die Erweiterung, sowohl insgesamt als auch für die einzelnen Bereiche beschlossen.

Die Stadt als Arbeitgeber

Betriebliches Mobilitätsmanagement: Ab dem 1. März 2022 erhalten alle Beschäftigten der Stadt und der städtischen NIKI gGmbH ein JobTicket. Damit sind die Fahrten für die Mitarbeitenden und ihre Familien im gesamten RMV-Gebiet frei. So will die Stadt als öffentlicher Arbeitgeber dazu beitragen, den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren und attraktive Anreize schaffen, öfters auf umweltfreundliche Alternativen wie Bus, Bahn oder Rad umzusteigen.

Weil immer mehr aufs Fahrrad umsteigen, werden Anfang März zwanzig neue Fahrradständer vor dem Rathaus aufgestellt. Die Kosten betragen 28.000 Euro

Frauenförderplan: In 2022 wird von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Anna Held der neue Frauenförderplan vorgestellt.