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Hugenotten- und Waldenserpfad

Der Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenser­pfad ist das Ergebnis einer europäischen Kooperation. Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser, bewahren Partner in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz, das Kulturerbe der Hugenotten und Waldenser und setzen es in Beziehung zu den aktuellen Themen Exil, Migration und Integration.

2009 wurde in der Hugenottenstadt Neu-Isenburg ein Trägerverein gegründet, der sich für die Umsetzung dieser Ziele und die Realisierung des Kulturfernwanderweges in Deutschland einsetzt.

Hugenotten- und Waldenserpfad e. V.
1. Vorsitzender Bürgermeister Herbert Hunkel
c/o Rathaus Stadt Neu-Isenburg
Hugenottenallee 53
63263 Neu-Isenburg
www.hugenotten-waldenserpfad.eu

Geschichte - Gegenwart - Zukunft

Ende des 17. Jahrhunderts flohen etwa 250.000 französisch-reformierte Christen, Hugenotten und Waldenser, in protestantische Länder, weil sie in ihrer Heimat verfolgt wurden. Von der südfranzösischen Dauphiné und aus den Tälern des Piemonts, führte die verbotene Flucht in vielen Fällen über die Schweiz nach Deutschland.

Ein Fernwanderweg von 1.800 km Gesamtlänge

Der Hugenotten- und Waldenserpfad führt auf dem hist­rischen Fluchtweg der Hugenotten aus der Dauphiné von Poët-Laval im Drôme-Gebiet über Genf nach Baden-Wür­temberg und weiter durch Hessen bis Bad Karlshafen. Die europäische Wegroute durchquert Länder, Kulturen und Landschaften, präsentiert regionale Erlebnisräume und stellt das Kulturerbe in seinem thematischen Reichtum vor – ein besonderes touristisches, kulturelles, gastronomisches Angebot für Fern- und Tageswanderer.

Den Streckenverlauf in Neu-Isenburg finden Sie hier.