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24.06. - 12.07.2019

Foyer im Rathaus, Hugenottenallee 53

Verbrannte Orte – Fotografien von Jan Schenck

Ausstellungseröffnung am 24. Juni im Rathaus

Schon drei Monate nach ihrer Machtübernahme begannen die Nationalsozialisten mit der Ausübung von Einschüchterungspraktiken. Ein Höhepunkt bildete die Erstellung der “Liste des undeutschen Geists“, auf der sich 131 Autoren befanden. Bücher dieser Autoren wurden am 10. Mai 1933 auf öffentlichen Plätzen, in mehr als 20 Städten, verbrannt. Dies wurde als „Aktion wider den undeutschen Geist“ bekannt. Diese Aktion und die Verbrennungen wurden aus dem Kreise der Deutschen Studentenschaft zentral organisiert. Neben der systematischen und zentral organisierten Verbrennung gab es an vielen Orten weitere Bücherverbrennungen, welche von lokalen Akteuren organisiert wurden.

Im Rahmen einer Sonnenwendfeier fand am Abend des 24. Juni 1933 auch in Neu Isenburg eine Bücherverbrennung statt. Nach einem Fackelzug mit 3500 Menschen wurden auf dem Wilhelmplatz die Bücher verfolgter Autor*innen verbrannt.

Seit 2015 erinnert eine Gedenktafel am Haus der Vereine daran. Jan Schenck, der Initiator des Projekts „Verbrannte Orte“ hat sich intensiv mit der „Bücherverbrennung“ beschäftigt und festgestellt, dass es nur an wenigen Orten in Deutschland Gedenktafeln oder Hinweise darauf gibt.

Dies führte zu seinem fotografischen Projekt, um die Orte zu dokumentieren und zu erfahren, wie es dort heute aussieht. Insgesamt 31 Fotos von „verbrannten Orten“ zeigt er in seiner Ausstellung im Rathaus Neu-Isenburg, vom 24. Juni bis einschl. 12. Juli 2019. Die Ausstellung wird von Bürgermeister Herbert Hunkel am 24. Juni, um 18:00 Uhr, im Rathaus, Hugenottenallee 53, eröffnet. Jan Schenck ist persönlich anwesend und berichtet über das Projekt. Gleichzeitig mit den Fotografien startete er einen Online Atlas, in den alle Orte von Bücherverbrennungen eingetragen werden, die ihm genanntwerden. Seit 2018 gibt es einen Eintrag zu Neu-Isenburg, zu finden unter dem Link: https://verbrannte-orte.de/.

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des Stadtarchivs, der Seminar- und Gedenkstätte Bertha-Pappenheim-Haus und der Bertha-Pappenheim-Initiative.