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14.10. - 31.10.2019

Foyer des Rathauses, Hugenottenallee 53

"stille liebe zu stillen leben“

Dorita Jung stellt im Rathaus aus

Die Ausstellung "stille liebe zu stillen leben“ von Dorita Jung ist im Foyer des Rathauses vom 14. bis 31. Oktober zu sehen. Die offizielle Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Herbert Hunkel findet am Montag, 14. Oktober um 17.30 Uhr statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Für die Künstlerin  Dorita Jung ist es in diesem Jahr bereits die zweite Ausstellung im Rathaus. Als Dozentin des VHS-Aquarellkurses in der VHS stellte sie unter dem Motto „Neun Damen und ein Bürgermeister- Der Zauber des Aquarells“ ihre Werke bereits im Mai aus. In ihrer Einzelausstellung zeigt sie nun ihre „stillen“ Ölgemälde, die fast schon an die Stillleben der Alten Meister erinnern. Für Dorita Jung, die viele auch mit abstrakten Motiven in Verbindung bringen nicht unbedingt ein „Szenen-wechsel".
 
Über ihre Ausstellung „stille liebe zu stillen leben“ schreibt sie: Früh wurde mir klar, dass mein beruflicher Werdegang in die Kreativität führen würde. Die Ausbildung zur Graveurin war für mich Ausgangspunkt meines Werdegangs in der Malerei. Neben meinem Beruf bildete ich mich in zahlreichen Mal- und Zeichenseminaren, vorwiegend in Österreich, weiter. Ein zweijähriges Studium der Malerei bei der Studiengemeinschaft Darmstadt gab mir ein weiteres Fundament an Wissen und Können. Mein spezielles Interesse galt schon immer der Stilllebenmalerei. Inspiriert wurde ich dabei besonders von den altmeisterlichen Malern Jean Simeon Chardin und Georg Flegel. Diese Malerei entspricht zwar nicht mehr dem heutigen Zeitgeist, aber zeitgenössische Maler, wie die Holländer wie Bart Koning und Henk Helmantel zeigen, dass das Stillleben auch heute noch seinen Stellenwert hat. Nicht vergessen möchte ich in diesem Zusammenhang Jörg Eyfferth aus Hanau. Diese Maler lassen das Stillleben in ihre Umsetzung keineswegs verstaubt wirken und sich von der Schnelllebigkeit unserer Zeit abgrenzen.
 
Mich beeindruckt das zeichnerische Können dieser Künstler, ohne diese Basis diese Arbeiten nicht entstehen könnten. Auch ich habe in meiner Ausbildung auf ein fundiertes Wissen und Können bezüglich des Zeichnens großen Wert gelegt. Mich intensiv mit der Farbenlehre auseinander zu setzen, war mir ebenso sehr wichtig. Nur mit dieser Beharrlichkeit konnte und kann ich meine Arbeit zu meiner Zufriedenheit ausführen. Mich freut es, dass meine Gemälde mittlerweile einen unverwechselbaren Malstil haben, den ich bewusst dem Zeitgeist entgegensetze, denn der Zeitgeist ist mitunter ein flüchtiger Augenblick. (Zitat von Robert Musil: „Das Neueste von heute, ist morgen von gestern“)

Jedoch verschließe ich mich nicht der Abstraktion. Sie hat für mich die Faszination der eigenwilligen Kompositions- und Farbgestaltung und ist in ihrem Ergebnis, nicht wie in der gegenständlichen Malerei, nicht vor-hersehbar ist. Es ist ein spannender Arbeitsprozess, der sich mitunter während des Malens, von der eigentlichen Idee oft entfernt und von dem Maler Entscheidungen fordert.

Trotz dieser Faszination zieht es mich immer wieder zur gegenständlichen Malerei zurück. Viele Ideen warten noch darauf umgesetzt zu werden und den Betrachter hoffentlich zu erfreuen.

Über die Künstlerin:

Dorita Jung wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Von 1967 bis 1970 absolvierte sie eine Ausbildung zur Graveurin mit dem Schwerpunkt Kalligraphie. Es folgte ein 1988 bis 1990 ein Studium der Malerei bei der Studiengemeinschaft Darmstadt. Bei Prof. Gerlinde Gschwendtner, Salz-burg, Prof. Wolfgang Wiesinger, Kaprun, Günther Reil, Burghausen und Piotr Sonnewend, Augsburg bildete sie sich weiter. Seit 1986 ist sie frei-schaffende Künstlerin und Seminarleiterin, für Zeichnen, Aquarell-, Acryl - und Ölmalerei im eigenen Atelier und bei der VHS Neu-Isenburg und der VHS Rödermark. Seit 1996 ist Dorita Jung Mitglied des Dietzenbacher Künstlerkreis, Mitglied des Frankfurter Künstlerclubs und des BBK Frankfurt, Berufsverband Bildender Künstler.

 

Eintritt: Eintritt frei!