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06.11. - 18.11.2019

Foyer im Rathaus, Hugenottenallee 53, 63263 Neu-Isenburg

Abschied von Südafrika „Footprints“

Ausstellung von Elizabeth Kott im Rathaus

Keine Unbekannte ist die Malerin und Autorin Elizabeth Kott im Rathaus Neu-Isenburg seit ihrer Ausstellung 2015. Bereits damals beeindruckte sie mit Gemälden südafrikanischer Landschaften und ihren Tierbildern. Auch diesmal hat sich die Gravenbrucherin Südafrika als Inspiration ausgewählt. Der Titel der Ausstellung ist „Footprints“ und ist vom 6. bis zum 18. November, im Foyer des Rathauses zu sehen. Offiziell wird die Ausstellung am 11. November, um 17:30 Uhr, von Bürgermeister Herbert Hunkel, eröffnet. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Künstlerin Elizabeth Kott wuchs in den 1950er Jahren in Südafrika auf und übersiedelte als junges Mädchen nach Schweden. Über viele Umwege kam sie nach Holland, dann nach Belgien, um im erwachsenen Alter wieder nach Südafrika zu gehen und später wieder nach Europa zurückzukehren. Entsprechend ist Elizabeth Kott nicht nur künstlerisch, sondern auch sprachlich sehr begabt: Ihre Muttersprache ist Afrikaans, aber sie spricht auch Deutsch, Englisch, Holländisch, Schwedisch und Französisch. Obwohl sie nie Unterricht im Malen und Zeichnen gehabt hat, malt sie jetzt intensiv seit sie Rentnerin geworden ist und hat im Januar 2015 bereits in einem interna-tionalen Wettbewerb ein „Certificate Special Honour“ gewonnen.

Für die aktuelle Ausstellung „Footprints“ begab sich Elisabeth Kott noch einmal auf die Spuren ihrer Kindheit in Südafrika. So schreibt sie: „Ich bin jetzt 71 und überblicke die Fußspuren meines Lebens. Ich war drei Jahre sehr schwer krank. Als ich endlich meinen Traum verwirklichte und nach 59 Jahren unsere alte Farm in Stellenbosch noch einmal besucht habe, bin ich in einer Schlucht gestürzt und habe mich sehr schwer verletzt, so dass ich operiert werden musste. Es hat drei Jahre gedauert, davon 12 Wochen in Krankenhäusern, aber ich bin wieder ganz gesund geworden.“

Diese Erfahrung verarbeitete sie auch als Autorin, beispielsweise in dem Buch „ANGST – Fieberträume“, aber vor allem auch in Bildern. Hier finden sich die Spuren ihres Lebens wieder. „Meine Katzen, meine Tiere, meine Landschaften. Durch meinen Unfall konnte ich Abschied nehmen, Abschied von Sehnsüchten und Heimweh. Jetzt ist es vorbei und ich werde nie wieder Südafrika besuchen,“ schreibt die Künstlerin als melancholisches Resümee.

 

Eintritt: Eintritt frei