Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Museen Kunst Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Rathauspresse Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Online-Service Karriere und Ausbildung Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Nächste Wahltermine Kommunalwahl und Ausländerbeiratswahl 2021 Ehrenamt in einem Wahlvorstand Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Kontakt
Standesamt Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Postfinder Feuerwehr Flüchtlingshilfe Intranet Anmeldung

28.07. - 30.04.2021

Stadtbibliothek Neu-Isenburg, Frankfurter Str. 152

Ausstellung: "Gerd Winter - Alphabet - Zeichen"

Farbradierungen und Malereien

Gerd Winter ist ein sehr malerischer Erfinder, der in seinen abstrakten, farbintensiven Kompositionen durch farbliche Strukturen, die aus überlagerten Farbschichten, horizontalen wie vertikalen Farbfeldern, Verwischungen oder spontanen Verläufen aufgebaut sind. Immer wieder bearbeitet Winter den Malgrund, mal trägt er die Farbe pastos, gerollt oder gespachtelt auf, mal kratzt er, mal verwischt er sie, um der Bildfläche und den Farben, die mitunter auch aus tieferen Farbschichten erblühen, eine zusätzliche stoffliche Textur zu verleihen, die mitunter an kostbare Stoffe erinnert. Der Ungegenständlichkeit der Farbbahnen gibt Winter auch intuitive Schriftzüge, Ornamente oder Zeichen bei.

Eng mit seinen abstrakten Farbkompositionen, wenn auch in einer anderen „Sprache“, sind seine fünfzehn Farbradierungen verbunden, die Alphabet und Zeichen zum Thema haben und im Treppenhaus der Bibliothek ausgestellt sind. Diese fügen sich nahtlos in das Schaffen Winters ein.

Bereits 1975, Gerd Winter war noch Student der Kunstpädagogik, fertigt er seine ersten Radierungen. Ihn interessierte das Arbeiten mit einem widerstandsfähigen Material wie der Kupferplatte, das ihm ein anderes Arbeiten ermöglichte, als nur Farbe auf Leinwand oder  Papier zu bringen. Die Drucktechnik verfeinerte und perfektionierte Winter dann an der Städelschule unter Christian Kruck. Winter bearbeitet zunächst seine Kupferplatten, in die er Buchstaben, das Alphabet, andere Zeichen und Strukturen einritzt, anschließend wird die Druckplatte mit verschiedenen Farben oder farblichen Strukturen eingefärbt. Wie unterschiedlich Radierungen durch die unterschiedliche Verwendung von Farben wirken, zeigen jene Arbeiten, die als Paar konzipiert sind. Winter erzielt auch in seinen Farbradierungen auf der Suche nach Schönheit und ästhetischer Form durch Farbe eigene Poesien, die ohne verschlüsselte Zeichensprache durch ihre bloße Existenz zum Betrachten anregen.