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Nahmobilität und Radverkehr

Testfeld Fahrradstraße - weiter geht's!

Download: Flyer zur Veranstalung am 17.9.21

Nach Einarbeiten der Anregungen aus dem ersten Workshop zum Thema Fahrradstraßen in der Luisen- und Ludwigstraße am 15. Juli 2021, wurden nun die ersten Planungsergebnisse vorgestellt. Stadtradeln, europäische Mobilitätswoche und Parking Day bildeten den passenden Rahmen, um am 17. September um 17:00 Uhr die Planungsvorschläge zu diskutieren. Ausgangspunkt war auch dieses Mal wieder die Luisenstraße/Ecke Bahnhofstraße, von wo aus einzelne Maßnahmen genauer unter die Lupe genommen wurden.

Genaueres zur Veranstaltung sowie die Planungsentwürfe finden Sie hier:
Planung
Pressemeldung

Die Stadt Neu-Isenburg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 ihren Radverkehrsanteil von derzeit ca. 10-15 % auf bis zu 25 % zu erhöhen, und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das im April 2015 beschlossene Radverkehrskonzept wurde dafür bereits in großen Teilen umgesetzt. Als eines der Gründungsmitglieder der AG Nahmobilität in Hessen beschäftigt sich die Stadt Neu-Isenburg zunehmend mit den Themen der Nahmobilität, insbesondere Radverkehr und ÖPNV, sowie Barrierefreiheit und Fußverkehr.

Am 04.11.2020 hat die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung von Fahrradstraßen in der Luisen- und der Ludwigstraße beschlossen. Einer einjährigen, von der Hochschule Darmstadt (h_da) begleiteten Testphase und der weiteren Vertiefung der Planung unter Beteiligung der Öffentlichkeit wurde ebenfalls zugestimmt. Im ersten Schritt der Umsetzung des Beschlusses fand nun vor Ort ein erster Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern statt. Nach Einarbeitung der Anregungen in die Planung findet nun der zweite Planungsworkshop in der Luisenstraße statt, bei dem die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden.

Die Veranstaltungen werden mit Unterstützung der h_da und des studentischen Projektbüros für Verkehrswesen (SPV) durchgeführt und von Vertretern der Stadt und der beauftragten Projekt- und Planungsbüros begleitet.

Bitte beachten: Bei dieser Veranstaltungen gelten die aktuellen Hygiene-Konzepte des Kreises Offenbach

Folgende Merkmale zeichnen eine Fahrradstraße aus:

  • Fahrradstraßen kommen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist.
  • Eine Fahrradstraße ist eine ausdrücklich für Radfahrende vorgesehene Straße. Hier haben sie Vorrang und dürfen nebeneinander fahren.
  • An Knotenpunkten sollten Fahrradstraßen Vorfahrt erhalten.
  • Andere Fahrzeuge dürfen die Straße benutzen, wenn sie per Zusatzschild zugelassen sind.
  • Autos und Motorräder müssen sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen.
  • Als Höchstgeschwindigkeit gilt: 30 km/h.
  • Radfahrende dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Autofahrende die Geschwindigkeit verringern.

Fahrradstraßen gibt es in der StVO seit 1997, es gelten die Vorgaben der StVO, der Verwaltungsvorschriften zur StVO (VwV) sowie der einschlägigen Regelwerke. Zusammengefasst werden diese in den "Qualitätsstandards und Musterlösungen für Radverbindungen des Landes Hessen".

Eine erste Fahrradstraße gibt es in Neu-Isenburg bereits seit Herbst 2020 in der Straße Am Trieb.


Radverkehrsplanung

Die Stadt Neu-Isenburg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 ihren Radverkehrsanteil von derzeit ca. 10-15 % auf bis zu 25 % zu erhöhen. Um das zu erreichen, wurde im April 2015 ein Radverkehrskonzept als Grundlage der Radverkehrsplanung erstellt und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Bereits seit 2010 kümmert sich die „AG Radverkehr“, ein Gremium bestehend aus Vertretern der Verwaltung, der Radfahr- und Umweltverbände sowie der Bürgerschaft, um die Belange des Radverkehrs und die Umsetzung des Radverkehrskonzepts. Davon wurden bereits einige kurz- und mittelfristigen Maßnahmen umgesetzt, beispielsweise  die Einrichtung von Schutzstreifen in einigen Straßen. Der Maßnahmenkatalog aus dem Radverkehrskonzept dient als Grundlage für die Arbeit der Radverkehrsplanung. Diese muss jedoch im Zuge neuer Entwicklungen in der Stadt- und Verkehrsplanung ebenfalls auf aktuelle Anforderungen eingehen und Prioritäten entsprechend anpassen.

Als eines der Gründungsmitglieder der AG Nahmobilität in Hessen beschäftigt sich die Stadt Neu-Isenburg zunehmend mit den Themen der Nahmobilität, insbesondere Radverkehr und ÖPNV, aber auch Barrierefreiheit und Fußverkehr. Gerade im Rahmen großer Stadtentwicklungsprojekte spielen die Fragen der Mobilität/Nahmobiltät eine immer größere Rolle, die durch eine intensive Zusammenarbeit von Stadt- und Verkehrsplanung abgearbeitet werden.

Weitere Informationen:

Kontakt:

Frau Karin Rohde
Telefon: 06102 - 241618
E-Mail: karin.rohde@stadt-neu-isenburg.de

Fahrradstraße Am Trieb

Die Straßenbauarbeiten in der Straße Am Trieb werden Ende November abgeschlossen. Im Zuge dessen wird dort eine Fahrradstraße eingerichtet und die Situation am Einsteinpark verbessert. Außerdem werden die öffentlichen Parkflächen markiert.

Die Markierungs- und Beschilderungspläne können Sie hier einsehen.
Abschnitt Nord
Abschnitt Süd

Rad-Direktverbindung

Zwischen Darmstadt und Frankfurt ist der Bau einer 30 Kilometer langen Rad-Direktverbindung geplant, die von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg nach Frankfurt führen soll.

Rad-Direktverbindungen sind vornehmlich für Berufspendler gedacht. Die Merkmale sind: eine mehr oder minder direkte Wegführung ohne Umwege möglichst separat vom Auto- oder Fußgängerverkehr, wenige „Hindernisse“ mit nur geringen Wartezeiten wie beispielsweise Ampeln, eine glatte Fahrbahnoberfläche, um hohe Fahrgeschwindigkeiten über weite Strecken zu ermöglichen, sowie bis zu vier Meter breite Fahrbahnen. Die Trassen sind sowohl für „normale“ Räder als auch für Pedelecs zugelassen.

Die Umsetzung des Projekts wird seit 2016 von der Regionalparkgesellschaft als Vorhabenträgerin betreut. Bereits 2022 soll der komplette Radweg zwischen Darmstadt und Frankfurt fertig sein. Die Kosten von etwa 8,5 Mio. € werden größtenteils durch Landesmittel gedeckt.

Im Bereich von Neu-Isenburg verläuft die geplante Route aus Frankfurt kommend über die Kurt-Schumacher-Straße, quert die Carl-Ulrich-Straße mit Hilfe der vorhandenen Unterführung Fischer-Lucius und führt dann über Eisenbahn-, Sand- und Dornhofschneise nach Dreieich.

Übersichtsplan
Abschnitt Neu-Isenburg

Bike Offenbach - NKI: Fahrrad-(straßen)-stadt Offenbach

Förderung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radfahren“

Gemeinsam mit der Stadt Offenbach will die Stadt Neu-Isenburg die Radwegeverbindungen zwischen den beiden Nachbarstädten ausbauen. Im Rahmen des Offenbacher Projektes „BIKE Offenbach“ hat die Stadt Fördermittel für den Anschluss der Fahrradachsen 1 und 2 an das Isenburger Radwegenetz im Bereich des Knotenpunkts Gravenbruchring/Sprendlinger Landstraße und in Gravenbruch beantragt und inzwischen bewilligt bekommen.

Im Rahmen des Projektes sollen bestehende Wege für den Radverkehr verbreitert, sicherer und schneller gemacht werden. Außerdem werden die Knotenpunkte ausgebaut und Lückenschlüsse zu bestehenden Radwegen angestrebt, um eine Anbindung der Nachbarkommunen - u.a. Neu-Isenburg - zu erreichen. Die Städte Dreieich und Neu-Isenburg sehen darüber hinaus in dem Projekt die Chance, die Radverkehrsführung entlang der Sprendlinger Landstraße noch weiter in Richtung Süden zu verlängern und damit eine wichtige Lücke im überregionalen Radwegenetz zu schließen.

Mit diesem interkommunalen Projekt ist die Reduzierung des Motorisierten Verkehrs und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz verbunden.

Förderkennzeichen: 03KBR0055B
Laufzeit des Projekts: 01.06.2018 bis 28.02.2022

Fördergeber:


Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen

Die Umsetzung der dritten Stufe des Projektes „Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen“ wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Projektträger Jülich gefördert (FKZ: 03KS7643). 

Im November 2014 hat die die dritte Stufe des Projektes „Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen“ begonnen. Die Stadt hat dabei an folgenden Standorten Fahrradabstellanlagen aufgestellt:

  • Bansamühle / Bansapark
  • Hort Wilhelmsplatz
  • Hugenottenhalle / Stadtbibliothek
  • Haus Dr. Bäck
  • Jugendcafe, Beethovenstraße
  • Bertha Pappenheim
  • Sportpark / Schwimmbad
  • Schul- und Bildungszentrum Westend