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Integrationspreis

Die Stadt Neu-Isenburg verleiht seit 2010 im 4-jährigen Rhythmus einen mit 1.500 Euro dotierten Integrationspreis. Mit diesem Preis wird das vorbildliche Engagement von Einzelpersonen oder Gruppen gewürdigt, die sich für Integration und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen einsetzen. Der Preis soll sowohl eine finanzielle Unterstützung geplanter Projekte darstellen, als auch Ansporn für die Weiterentwicklung der Initiative sein. Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury, die sich aus Vertreter*innen des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und des Ausländerbeirates zusammensetzt:

Träger des ersten Integrationspreises war die Nachbarschaftsinitiative „Mein Gravenbruch: Miteinander leben – Einander verstehen“.
Bürgermeister Herbert Hunkel und der damalige Dezernent für Integration Walter Norrenbrock mit den zwei Gründerinnen der Nachbarschaftsinitiative Petra Burkhard-Ost und Asuman Demir bei der Preisverleihung am 02. April 2011

"Mein Gravenbruch", offiziell im Juni 2010 gegründet, hat sich zum Ziel gesetzt, besseres Verständnis für die Probleme des jeweils anderen zu erreichen, sich gegenseitig zu helfen, Vorurteile abzubauen und damit aus Gravenbruch einen Ort zu machen, in dem sich alle zu Hause fühlen. Die Aktivitäten der Initiative begrenzen sich nicht nur auf die Nachbarschaftshilfe, sondern auf das ganze Stadtgebiet. Beispiele dafür sind die Henna-Nacht im KIZ, das gemeinsame Fastenbrechen im städtischen Kindergarten, mehrere Hausfeste während der Sommerferien. Mehr Informationen unter  www.mein-gravenbruch.de.

Den zweiten Integrationspreis hat die Stadt an den Verein „Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.“ verliehen. Der Verein wurde 1984 gegründet und hat sich, angesichts der vermehrten Flüchtlingsnot, 2013 neu belebt. Viele Menschen aller Altersgruppen, Kulturen, konfessionellen oder politischen Richtungen schlossen sich an. Bürgermeister Herbert Hunkel: “Durch ihr Engagement heißen sie diejenigen, die in unserer Stadt Zuflucht suchen, herzlich willkommen und unterstützen sie in allen Belangen des täglichen Lebens. Der Preis soll sowohl das herausragende Engagement der bei der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich tätigen Menschen honorieren, als auch die Willkommenskultur in der Stadt unterstreichen.“ Mehr über den Verein finden Sie unter https://fluechtlingshilfe-neu-isenburg.de/

Mit dem dritten Integrationspreis zeichnete die Stadt den Neu-Isenburger Unternehmer Andreas Schmitt aus. Der Inhaber der „Bäckerei und Café Ernst“ unterstützt seit vielen Jahren das Ziel der Stadt, behinderten oder benachteiligten Menschen durch wirksame Integration eine gleichberechtige Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Mit seinem Unternehmen war er einer der ersten, der auch schon vor dem Jahr 2014 in Neu-Isenburg geflüchteten oder behinderten Menschen die Möglichkeit eines Praktikums gab, um mögliche Berufschancen auszuprobieren. „Offen für andere Kulturen, mit viel Empathie und ohne Vorurteile ist er bereit, die Menschen in Ausbildung und Arbeitsverhältnisse zu übernehmen“, lobt der Bürgermeister.