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Stadtklima und Klimaanpassung

Der Klimawandel und die Auswirkungen ungewöhnlicher Klimaphänomene sowie Extremwetterereignisse wie Starkregen, schwere Gewitter, Stürme, anhaltende Trockenheit und Hitze stellen schon heute die Städte in Deutschland vor große Herausforderungen. Die aktuellen globalen bzw. regionalen Klimaprojektionen des IPCC, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und anderer Klimaexperten lassen erwarten, dass sich diese Entwicklungen noch verstärken. Die daraus resultierenden Belastungen und Risiken für Bürger, Unternehmen, die öffentliche Infrastruktur sowie Natur und Umwelt werden dadurch gerade in dichter besiedelten Städten und Regionen sowie entlang von Fließgewässern weiter steigen.

Stadtklima

Das Stadtklima weist gegenüber den klimatischen Gegebenheiten des Umlandes einige Besonderheiten auf. Hauptmerkmal ist eine höhere Durchschnittstemperatur, die in erster Linie aus der dichten Bebauung resultiert. Aber auch der hohe Versiegelungsgrad, ein geringerer Vegetationsbestand sowie eine höhere Zahl von Emissionsquellen spielen eine wichtige Rolle. Hitzeperioden führen zu einer besonderen Belastung und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bewohner. Aber auch die Vegetation ist betroffen; insbesondere Stadtbäume, die ohnehin meist wenig Wurzelraum und Zugang zu Wasser haben, leiden an Trockenstress. Für die Stadtbewohner ist es umso wichtiger, kühle Aufenthaltsorte in erreichbarer Nähe zu haben, z.B. Parks mit großem Baumbestand, schattige Arkaden, oder größere Wasserflächen. Allgemein gilt: Viel Grün wirkt gegen Überhitzung und gilt als eine der wichtigsten Maßnahme zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Die Klimafunktionskarte

Im Hinblick auf die zukünftigen stadtklimatischen Anpassungen soll die Zufuhr von Frischluft in das Stadtgebiet gewährleistet und verbessert werden. Die Stadt Neu-Isenburg hat deshalb das Institut INKEK GmbH für die Erstellung einer Klimafunktionskarte für das gesamte Stadtgebiet beauftragt. Hierzu soll in der Bestandsaufnahme die klimatische Situation, die Temperaturen im Stadtgebiet, die Kaltluftentstehungsgebiete, die Frischluftströme und das Bioklima in Neu-Isenburg ermittelt und daraus eine Klimafunktionskarte erstellt werden. Die Identifikation der für das Stadtklima maßgeblichen Strukturen sollen in der Stadtentwicklung und Stadtplanung zukünftig Berücksichtigung finden. Hierfür ist die Entwicklung einer Klimaanpassungsstrategie für die Gesamtstadt vorgesehen.