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Luftqualität

Messung Ultrafeiner Partikel in Neu-Isenburg

Luftmessstation in Neu-Isenburg
© HLNUG

Seit Mitte August 2022 steht in Neu-Isenburg für ein Jahr eine mobile Luftmessstation des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Den Schwerpunkt der Messungen bilden die Konzentrationen der Ultrafeinen Partikel (UFP).

Ultrafeine Partikel (UFP), auch Ultra-Feinstaub genannt, sind Partikel, die einen Durchmesser von weniger als 100 Nanometern (nm) aufweisen. Die Auswirkungen von UFP auf den Menschen sind bisher noch nicht weitreichend untersucht; Studien deuten jedoch darauf hin, dass sie negative gesundheitliche Auswirkungen haben können. Gesetzliche Vorgaben zur Überwachung oder gar Grenzwerte für ultrafeine Partikel gibt es derzeit noch nicht.

Die Messstation wurde im Sommer 2022 auf dem Areal der Alten Goetheschule (Hugenottenallee) installiert und ist seit dem 22. August in Betrieb. Die Messgeräte der Station zeichnen dann im Verlauf von etwa einem Jahr kontinuierlich die Anzahlgrößenverteilung von Partikeln mit einer Größe von 10 bis 500 nm auf und detektieren zusätzlich weitere Luftschadstoffe wie Stickoxide, SO2, CO, Ozon (O3) sowie PM10 und PM2,5. Auch meteorologische Daten werden erhoben.

Das HLNUG untersucht die Luftqualität in Hessen seit vielen Jahren. In den letzten Jahren rückten die UFP vor allem mit dem Flugverkehr als Hauptquelle immer mehr in den Fokus des Interesses. Dadurch ausgelöst wurden in den letzten Jahren rund um den Flughafen die Messungen von UFP stark ausgeweitet. Mittlerweile gibt es zahlreiche Standorte, an denen u. a. UFP gemessen werden, aber auch temporäre Stationen, wie die, die jetzt in Neu-Isenburg steht. So soll ein umfangreiches Bild gewonnen werden, wie sich die UFP-Belastung im Rhein-Main-Gebiet darstellt und wie der Einfluss der Emissionen durch den Flugbetrieb einzuordnen ist.

Bisherige Erkenntnisse des HLNUG zeigen deutlich, dass der Flughafenbetrieb sehr viele, sehr kleine Partikel mit einer Größe unter 30 nm erzeugt, die im Umland zu Flugbetriebszeiten und bei Wind aus Richtung des Flughafens zu einer deutlichen Erhöhung der UFP-Konzentration führen. Es konnte bisher nachgewiesen werden, dass Prozesse in unmittelbarer Nähe des Flughafens eine bedeutende Rolle hierbei spielen. Auch der Einfluss von Emissionen landender Flugzeuge ist bei geringen Flughöhen, wenn auch deutlich geringer, nachweisbar.

Neu-Isenburg liegt nicht in der Hauptwindrichtung des Flughafens. Trotzdem hat die Stadt ein großes Interesse daran, wie hoch die Belastung durch Ultrafeine Partikel und weitere Schadstoffe im Stadtgebiet ist.

Die Messwerte der Neu-Isenburger Station findet man unter:

Für UFP: https://www.hlnug.de/messwerte/datenportal/messstelle/2/12/0618/

Für weitere Daten: https://www.hlnug.de/messwerte/datenportal/messstelle/2/1/0618/