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Schutzgebiete in Neu-Isenburg

Naturschutzgebiet „Gehspitzweiher"


Das Naturschutzgebiet, im Wald zwischen Zeppelinheim und Gravenbruch gelegen, umfasst eine Fläche von ca. 25 ha. Es handelt sich um eine ehemalige Abbaugrube, die zunächst durch Abbau von Lehmablagerungen, später von Sanden und Kiesen durch die Firma Philipp Holzmann entstand. Zwischenzeitlich als Badesee genutzt, gelang 1981 die Unterschutzstellung des Gebiets. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde 2006 eine Ausstellung konzipiert, die einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung und die Besonderheiten des Gebiets gibt. Der Gehspitzweiher hat eine große Bedeutung als Brut- und Rastplatz für Wasservögel sowie als Lebensraum für Libellen und Amphibien.

Naturschutzgebiet „Bruch von Gravenbruch“


Anfänglich umfasste das 1984 unter Schutz gestellte Feuchtgebiet westlich von Gravenbruch 77 ha Fläche. Im April 2008 wurde es auf Antrag der Stadt um südwestlich angrenzende Wald- und Wiesenflächen, deren Kern die Erlenbachaue (Luderbachaue) bildet, auf insgesamt 93,5 ha erweitert. Damit zählt der „Bruch von Gravenbruch“ neben der „Luderbachaue von Dreieich“ zu den bedeutendsten Schutzgebieten im Kreis Offenbach. Innerhalb der Flächen des ursprünglichen Schutzgebietes besteht zudem seit 2007 der Status Fauna-Flora-Habitat (FFH). Der gesamte Bereich zeichnet sich durch hohen Grundwasserstand aus (Name „Bruch“ ist ein anderer Begriff für Sumpf). In den nassen Waldbereichen gibt es zahlreiche Kleingewässer, die für die Amphibienwelt von großer Bedeutung sind. Große und kleine Eirundwiese sind auch floristisch interessant.

Fauna-Flora-Habitat „Erlenbachaue bei Neu-Isenburg“


Das 19,6 ha große Schutzgebiet (2006) reicht vom Bansapark bis zur B46 und umfasst die Auebereiche des Erlenbachs und seines Nebengrabens. Kennzeichnend sind magere Flachland-Mähwiesen in unterschiedlicher Feuchteausprägung sowie naturnahe Auwaldbereiche mit Weiden, Erlen und Eschen. Hauptschutzgrund ist jedoch das Vorkommen des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings (s.o. linkes Bild), einer gefährdeten Schmetterlingsart. Seit 2008 wird ein umfangreiches Maßnahmenpaket umgesetzt mit dem vorrangigen Ziel, die Lebensbedingungen für diesen Schmetterling zu verbessern. Dies umfasst vor allem regelmäßige Mahd und die Rodung von Brombeeren und anderem jungen Gehölzaufwuchs. zur Wiederherstellung von Grünland.

Landschaftschutzgebiet „Hengstbachaue“


Der für Neu-Isenburg relevante Teil der Hengstbachaue umfasst die Kaiserwiesen von Zeppelinheim und die westlich angrenzenden Auwaldbereiche bis zum Gewerbegebiet Zeppelinheim. Die Flächen liegen innerhalb des ausgedehnten LSG „Landkreis Offenbach“, dessen Ausweisung in dieser Form im Jahr 2000 erfolgte. Der Hengstbach selbst war lange Jahre ein strukturarmer Graben, der der raschen Abführung von Oberflächen- und Klärwasser (Buchschlag) diente. Im Jahr 1999 wurde der Bach im Bereich der Kaiserwiesen naturnah umgestaltet. Interessant sind auch die Wiesen selbst, die zum Teil auch trockene Bereiche bis hin zu Sanddünenrelikten aufweisen.