Stadt Neu Isenburg

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Neu-Isenburger Frauenwochen

Vom 5. bis 19. März gestaltet das Frauen- und Gleichstellungsbüro der Stadt Neu-Isenburg mit verschiedenen Kooperationspartnerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen zu aktuellen und historischen Themen, einem Filmabend und dem Verteilen von Rosen. Mit sieben Veranstaltungen steht der März ganz im Zeichen der Frauenrechte.

Entgeltgleichheit und gleichberechtigte Sorgearbeit

Den Auftakt macht die Veranstaltung am Mittwoch, 5. März, von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr zum Equal Pay Day (7. März). Zu dem Online-Vortrag mit Diskussion unter dem Titel „Mind the gap! Perspektiven der Entgeltungleichheit“ lädt die LAG Hessischer Frauen- und Gleichstellungsbüros ein. Den Vortrag hält die renommierten Soziologin Prof.in Jutta Allmendinger. Sie wird als Expertin für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik einen gleichstellungspolitischen Blick auf die Erwerbstätigkeit von Frauen und die wirtschaftliche Gleichstellung werfen und in ihrer inspirierenden Art Perspektiven aufzeigen. Anmeldungen sind ab sofort unter www.kreisgg.de/equalpay möglich.

Am Freitag, 7. März 2025, dem Equal Pay Day, gibt es dann wieder Informationsmaterialien zum Thema Entgeltgleichheit. Dieser Tag macht auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“ So werden der Zusammenhang zwischen der Lohntransparenz und dem Gender Pay Gap in den Fokus gerückt. Zu den jeweiligen Öffnungszeiten verteilen das Bürgeramt, das Rathaus und die Stadtbibliothek Informations- und Werbematerialien zu dem Thema.
Als Abendprogramm gibt es dann um 19:00 Uhr zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eine Vernissage im Stadtmuseum „Haus zum Löwen“. Eröffnet wird die Ausstellung: „Frauen im geteilten Deutschland“. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz, präsentieren 20 Tafeln die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er und 1980er Jahre. Bereichert wird die Ausstellung durch DDR-Memorabilien, die vom Neu-Isenburger Sammler Carsten Petz zur Verfügung gestellt werden.

Programm zum Internationalen Frauentag 

Bereits seit dem 19. März 1911 gibt es den Internationalen Frauentag. Der Tag, der bis heute auf das Streben nach Gleichberechtigung aufmerksam macht. Dieses Jahr verteilen der Weltladen und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte am Samstag, 8. März 2025 wieder Fairtrade Rosen und Postkarten. Von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr werden diese an Passantinnen in der Fußgängerzone verteilt. Dieses Jahr mit dem Postkarten-Motto „Who cares? – Meistens Frauen!“ Ob für die Kindererziehung, die Pflege der Angehörigen, Hausarbeit oder ein Ehrenamt: Frauen wenden durchschnittlich pro Tag 44,3 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Care-Arbeit (dt. Sorgearbeit) auf als Männer, so informiert die Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dieser Unterschied wird als „Gender Care Gap“ bezeichnet. Höchste Zeit, Erwerbs- und Sorgearbeit gleichberechtigt zu gestalten und so die wirtschaftlichen Nachteile von Frauen langfristig zu verringern.

Am Dienstag, 11. März 2025 folgt ein Filmabend, der sich thematisch an die Ausstellung anschließt. Je um 16:30 Uhr und um 19:30 Uhr gibt es eine Vorstellung, bei der späteren wird die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Anna Held dabei sein und eine kurze Einführung zum Internationalen Frauentag geben. Gezeigt wird ein Film von Regisseurs Thorsten Körner. Sein erster Film beleuchtet die Rolle von Frauen in der Bonner Republik, die für mehr Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen kämpften. Nun richtet sein zweiter Film den Blick auf die andere Seite des Eisernen Vorhangs. 15 selbstbewusste Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen der DDR berichten von ihrem Kampf um Gleichberechtigung. Der Spannungsbogen ist weit gespannt: Zu Wort kommen eine Zahnarzthelferin, eine Malerin und eine Punkerin. Sie alle schildern ihre Wünsche und Träume, ihre Konflikte und Kämpfe um Selbstbestimmung und Teilhabe – ebenso wie Einblicke in ihren Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat. Der Film wird im Cineplace (Beethovenstraße 89a, Neu-Isenburg) vom Iseborjer Kinno gezeigt.

Am Donnerstag, 13. März, von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr gibt es die Möglichkeit, sich auf die Spuren der Neu-Isenburger Geschichte zu begeben. Mit dem Titel „Bertha & Hedwig – Maintal & Neu-Isenburg – gemeinsame Geschichte(n)“ sind alle Interessierten in die Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim (Zeppelinstraße 10, Neu-Isenburg) eingeladen. Gemeinsam mit dem Frauen- und Gleichstellungsbüro Maintal, dem Verein „Brüder-Schönfeld-Forum“ und der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim werden Bertha Pappenheims Leben und Wirken sowie verschiedene Biografien beleuchtet, die Maintal und Neu-Isenburg verbinden. Anmeldungen sind per E-Mail unter oder telefonisch unter 06102 241 -754 / -755 bis zum 6. März möglich. Die Platzzahl ist begrenzt.

Den Abschluss macht die Online-Veranstaltung am Mittwoch, der 19. März, von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Der Vortrag „Klug gekontert – Auf Diskriminierungen schlagfertig reagieren“ ist ein Angebot der Frauen- und Gleichstellungsbüros Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg sowie des Büros für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V. An diesem Abend geht es der Frage auf den Grund, wie Frauen mit beleidigenden und diskriminierenden Sprüchen umgehen können. Es geht darum, aktiv Stellung zu beziehen und klare Gegenposition zu beziehen. Anmeldungen sind ab sofort unter folgendem Link (Öffnet in einem neuen Tab) möglich.

Das aktuelle Programm finden Sie auch auf der Webseite des Frauen- und Gleichstellungsbüros (Öffnet in einem neuen Tab) als PDF-Datei zum Downloaden oder auf der Veranstaltungswebseite (Öffnet in einem neuen Tab) der Stadt Neu-Isenburg.

 

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