Auch für dieses Jahr hat die Fairtrade-Steuerungsgruppe viele Ideen vorbereitet, um Neu-Isenburg als Teil der großen Fairtrade-Familie zu präsentieren.
Zum Auftakt des Fairtrade-Jahres 2026 wird am 26. Januar das Sonni-Maier-Theater zu Gast in der Brüder-Grimm-Schule sein. Die turbulente Solo-Show „FAIRSEIN – wie geht das?“ dreht sich um das Thema globale Gerechtigkeit – mit Theaterszenen, Songs, kreativen Mini-Vorträgen und interaktiven Publikumsspielen. Handlungsorientiert wird der Frage nachgegangen, wie fair mit der Welt umgegangen werden kann. Dabei werden die Themen Plastikmüll, faire Handelsbeziehungen und Kinderarbeit bzw. Lohnausbeutung behandelt. Gemeinsam mit der Schauspielerin entwirft das Publikum aktiv und kreativ ein Gegenmodell: Wie könnte eine faire Welt aussehen? Und was können wir ganz praktisch tun, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen?
Zum Fairbruary 2026 ruft der Weltladen Neu-Isenburg auf, im Februar beim Einkauf darauf zu achten, einen Monat lang besonders fair zu konsumieren. Von Schokolade, Kaffee, Bananen, Blumen oder Kleidung – im Fairbruary können Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst mit ihrer Wahl vor dem Regal zu fairen und besseren Arbeitsbedingungen beitragen. Der Weltladen Neu-Isenburg in der Fußgängerzone, Ludwigstraße 95, bietet eine große Auswahl fairer Produkte und nachhaltiger Geschenkideen an.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, vor Ort ein Tässchen Kaffee oder Schokolade zu trinken und mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Weltladens ins Gespräch zu kommen. Für die Neu-Isenburger Närrinnen und Narren bietet der Weltladen wie jedes Jahr eine vegane Alternative zur traditionellen Linsensuppe an. Am Lumpenmontag, 16. Februar, wird im Weltladen eine köstliche, faire Linsensuppe gekocht.
Wer auf den fairen Geschmack gekommen ist, findet in ganz Neu-Isenburg eine große Auswahl: Über 20 Geschäfte haben faire Produkte im Angebot. Außerdem kommen sie in neun Restaurants, acht Vereinen, vier Kirchengemeinden und in den städtischen Einrichtungen wie der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU, die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH und in der Stadtverwaltung auf den Tisch.
Auch Blumen können zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Anbauländern beitragen. Um dies bekannt zu machen, werden anlässlich des Weltfrauentages, am 8. März, bereits am Samstag, 7. März, in Neu-Isenburg Rosen mit dem Fairtrade-Siegel verteilt.
Um lebenswerte Orte geht es am 9. Mai. Die Stadt Neu-Isenburg beteiligt sich am Tag der Städtebauförderung in der Fußgängerzone und verknüpft dies mit einer Fairtrade-Aktion im Weltladen anlässlich des Weltladentages am 10. Mai. „Nachhaltige Stadtentwicklung und globale Gerechtigkeit gehören zusammen. Lebenswerte Orte entstehen nur dort, wo Menschen, Ressourcen und Verantwortung gerecht miteinander verbunden werden“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.
Wie jedes Jahr beteiligt sich Neu-Isenburg an der größten Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. Die Faire Woche findet 2026 vom 11. bis zum 25. September statt. Mit einer Ausstellung im Rathaus soll sichtbar gemacht werden, wie kommunales Handeln und bewusster Konsum zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen können. Zum Abschluss der Fairen Woche wird am 25. September von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum fairen Kaffeetrinken im Rathaus und im Weltladen eingeladen.
Fairtrade-Stadt Neu-Isenburg
Seit 2012 trägt Neu-Isenburg den Titel Fairtrade-Stadt. Er wird von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. verliehen und zeichnet Städte aus, die sich für den fairen Handel engagieren. Um den Titel zu tragen, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt werden. Die Unterstützung des fairen Handels wurde in einem Stadtverordnetenbeschluss festgehalten, die Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort und im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee angeboten.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen. Machen Sie mit!
Kennen Sie weitere Einzelhändler, Gastronomen oder Vereine, die faire Produkte anbieten? Möchten Sie helfen und uns bei der Umsetzung von zahlreichen Projekten unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei den Mitgliedern der Steuerungsgruppe „Fair Trade“:
- Andrea Quilling (Vorsitz), Stadt Neu-Isenburg
- Christa Bold (Stv. Vorsitzende), IG Vereine
- Sebastian Golinski, Stadt Neu-Isenburg
- Angelika Daffner, Stadt Neu-Isenburg
- Ute Marschalk, Weltladen
- Elke Gutmann, Gemeinde St. Josef
- Helena Jury, Brüder-Grimm-Schule
- Heike Fink, Goethe-Schule



