Stadt Neu Isenburg

Stadt Neu-Isenburg

Programm Fair Trade Stadt Neu-Isenburg

In diesem Jahr liegt der Fokus aller Fair Trade Aktionen in Deutschland auf Klimafragen. Es soll gezeigt werden, wie der faire Handel zu mehr Klimaschutz und Klimaanpassungen bei den Produzentenorganisationen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas beiträgt.

Auch in der Fair Trade Stadt Neu-Isenburg wird dieses Thema aufgegriffen und mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen des Weltladens und der Steuerungsgruppe Fair Trade aufgearbeitet.

Anlässlich des Weltladentages am Samstag, 13. Mai, der in diesem Jahr unter dem Motto „Mächtig Fair“ steht, zeigt das Team des Weltladens um 17:30 Uhr, im Cineplace, Beethovenstraße 91, einen Spielfilm, der sich mit den Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie Bangladeshs beschäftigt. Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Textilexporteur weltweit. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Textilarbeiterin, der es gelingt, sich gegen Diskriminierung und Widerstände durchzusetzen. Der Eintritt ist frei.  

Die Steuerungsgruppe Fairtrade zeigt im Rathaus die Ausstellung „Fairer Handel der Weltläden“. Die Ausstellung wird offiziell von Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein am Mittwoch, 24. Mai 2023 um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 2. Juni im 1. OG des Rathauses, Hugenottenallee 53, zu sehen.  Vorgestellt werden die Prinzipien der „World Fair Trade Organization“, faire Fachgeschäfte und Importeure, Fair Trade Zeichen und Siegel, aber auch die Möglichkeiten, sich in einem Weltladen zu engagieren.    

Anja Kronier, Inhaberin Buch 78, wird am Freitag, 2. Juni, im Weltladen aus dem Buch „Erschütterung“, von Percival Everett, lesen.

Mit fairen Produkten wird am 3. Juni die Fahrradgruppe aus dem Dekanat Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau verköstigt, die Station im Weltladen macht. Die Fahrradgruppe ist unterwegs, um in der Region Orte nachhaltigen Handelns zu besuchen.

Das Thema Klimagerechtigkeit wird in der diesjährigen Fairen Woche (15. bis 29. September) im Mittelpunkt der Aktionen des Weltladens und der Steuerungsgruppe Fair Trade stehen. Im Foyer des Rathauses wird zu diesem Thema eine Ausstellung aufgebaut. Traditioneller Abschluss der Fairen Woche ist am 29. September der „Kaffeetag“ im Rathaus. Alle Gäste werden von 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr mit einer Tasse fairem Kaffee begrüßt.

Seit 2013 wird in der Stadtverwaltung und auf vielen öffentlichen Veranstaltungen die Kaffeespezialmischung „Der Faire Isenburger“ angeboten. Der aromatische Hochlandkaffee aus 100 Prozent ökologisch angebauten und fair gehandelten Arabica-Bohnen ist im Weltladen erhältlich. Was auf der Packung gezeigt wird, ist auch drinnen: Dunkel geröstete Kaffeebohnen für den guten Geschmack des Kaffees aus fairem Handel, der weltweit getrunken wird. Symbolisiert durch die Kaffeebohnen, die im Hintergrund so angeordnet wurden, dass die Weltkarte und eine Kaffeetasse zu erkennen sind.  Im Bildvordergrund ist ein Andreas-Kreuz, als Bezug zur Form des Marktplatzes im Alten Ort, zu sehen. Mit dem Kauf des Kaffees wird der Faire Handel unterstützt. „Fair Trade“ Produkte verschaffen Kleinstproduzenten durch langfristige Verträge eine Lebensgrundlage und garantieren menschenfreundliche, gerechte Produktionsbedingungen. 

fairer Kaffee

Ein Höhepunkt der diesjährigen Fair Trade Veranstaltungen ist der Vortrag „Globale Klimagerechtigkeit: Arm gegen Reich“ des Nachhaltigkeitsexperten Frank Herrmann, der bereits mehrfach in Neu-Isenburg zu Gast war. Er wird am 19. Oktober im Cineplace darlegen, warum der Klimawandel ein globales Problem ist. Das Team des Weltladens wird die Bewirtung mit fairen Produkten übernehmen.

Frank Herrmann lebte und arbeite rund 20 Jahre in Lateinamerika. In dieser Zeit entstanden die Stefan Loose-Travel Handbücher „Peru/Westbolivien“ und „Guatemala“. Er ist der Autor des Einkaufsratgebers „Fair einkaufen-aber wie?“ und das mit dem ITB Award ausgezeichnete "FAIRreisen - Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen", das er 2017 in der Hugenottenstadt vorstellte. 2021 referierte er auf Einladung der Stadt Neu-Isenburg über sein Buch „Der Mächtigen Zähmung. Warum Konzerne klare Spielregeln brauchen“.

Seit dem 1. September 2012 darf Neu-Isenburg den Titel Fair Trade Stadt tragen – als erste im Kreis Offenbach.  Mittlerweile engagieren sich in Neu-Isenburg über 40 Einzelhändler, Gastronomen, Unternehmen, Schulen, Initiativen und Vereine für den Fairen Handel und beteiligen sich dadurch an einer Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen in der „Einen Welt“.

Seit 2019 hat die Stadt Neu-Isenburg eine Klimapartnerschaft mit Kwadaso Municipality in Ghana die unter dem Motto „Go Green Kwadaso and Neu-Isenburg“ steht. Die Ziele des Projektes sind die systematische und dauerhafte Integration der Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in die kommunale Partnerschaftsarbeit sowie die Erarbeitung konkreter Handlungsprogramme mit Zielen, Maßnahmen und zugewiesener Ressourcen.

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Regelmäßig trifft sich die „Fair Trade“- Steuerungsgruppe. Die Mitglieder sind Andrea Quilling (Vorsitz), Stadt Neu-Isenburg, Christa Bold (Stv. Vorsitzende), IG Vereine, Ester Vogt und Angelika Daffner (Stadt Neu-Isenburg), Ute Marschalk (Weltladen), Elke Gutmann (Gemeinde St. Josef), Helena-Jury (Brüder-Grimm-Schule) und Heike Fink (Goethe-Schule).

Mehr Informationen gibt es unter  www.neu-isenburg.de oder www.weltladen-neu-isenburg.de (Öffnet in einem neuen Tab) 

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