Stadt Neu Isenburg

Rathaus und Service

Radverbindung Ost/West

Die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung und der im Juni 2024 durchgeführten Anwohnendenbeteiligung zur Radverbindung Ost/West wurden der Stadtverordnetenversammlung am 10. Dezember 2025 zur Kenntnis vorgelegt.  

Ziel ist es, eine sichere und durchgängige Radverbindung in Ost-/West-Richtung zu schaffen, die gleichzeitig wichtige Ziele wie Schulen, Bahnhöfe und Wohnquartiere miteinander verbindet. Die vorgestellten ersten Planskizzen dazu stießen in der Bürgerschaft auf Zustimmung. Gleichzeitig wurden zahlreiche Hinweise und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 25. bis zum 27. Juni 2024 stattfand, aufgenommen.  

Die Verwaltung hatte den Auftrag, eine rund 4 km lange Route über Bahnhofstraße, Rheinstraße, Lessingstraße, Offenbacher Straße und Erlenbach mit den Anwohnenden abzustimmen. Um eine Durchgängigkeit zu erzielen, wurden aufgrund der unterschiedlichen Randbedingungen unterschiedliche Führungsformen gewählt. Angestrebt wurde außerdem eine durchgängige zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, sofern noch nicht vorhanden, und die Verbesserung von Sichtfeldern und Querungsmöglichkeiten an Knotenpunkten. In Abschnitten, in denen aktuell beidseitig auf dem Gehweg geparkt wird, wurde eine regelkonforme Situation dargestellt und alternierendes Parken auf der Fahrbahn vorgeschlagen. Damit werden dort auch die Voraussetzungen für die Einrichtung von Fahrradstraßen geschaffen, jedoch auch Verbesserungen für den Fußverkehr und die Barrierefreiheit sowie insgesamt für die Verkehrssicherheit erreicht.

Ziel ist es, zunächst vorrangig Maßnahmen umzusetzen, die nur einen möglichst geringen Eingriff in die derzeitige Aufteilung des Straßenraums erfordern. Ein Wegfall von Parkflächen soll auf das Nötigste begrenzt werden. Außerdem sollen im Zuge der weiterführenden Planungen aus der Anwohnendenbeteiligung hervorgegangene alternative Routenabschnitte berücksichtigt und weitere Streckenvarianten geprüft werden. Die Umsetzung soll abschnittsweise und kostengünstig erfolgen. Es ist vorgesehen, mit einfach umsetzbaren Maßnahmen zu beginnen und die komplexeren Pakete parallel auszuarbeiten. Dabei sollen auch die Möglichkeiten für den Erhalt von Fördermitteln geprüft werden. Die Umsetzungsvorschläge werden nochmals dem Ausschuss Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung zur Entscheidung vorgelegt.  

„Mit diesem Vorhaben können wir einen Anreiz für die Nutzung umweltfreundlicher Mobilität im Alltag schaffen und für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität für alle Menschen im öffentlichen Raum sorgen“, erklärt Yvonne Lammersdorf, Nahmobilitätsbeauftragte der Stadt.  

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein sagt: „Die Radverbindung Ost/West soll die Mobilität im Stadtgebiet verbessern. Der Radweg verbindet Wohnquartiere mit Arbeitsplätzen und Schulen und bietet eine sichere Alternative zum Auto. Wir freuen uns darauf, die Umsetzung mit allen Beteiligten voranzutreiben.“  

Ein Korb mit Informationsmaterial an einem Infostand (im Hintergrund) bei der Veranstaltung im Juni 2025
Ein Korb mit Informationsmaterial an einem Infostand (im Hintergrund) bei der Veranstaltung im Juni 2025

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