Neu-Isenburg verzeichnet auch im Jahr 2024 eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Beschäftigungslage ist stabil, es gibt eine Vielzahl an Unternehmensansiedlungen und ein hohes Gewerbesteueraufkommen: Auch die neuesten Wirtschaftskennzahlen zeigen, dass die Hugenotten- und Waldenserstadt als Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv bleibt und prosperiert.
Mit 6.808 Betrieben ist die Unternehmenslandschaft im Vergleich zum Vorjahr um 42 Betriebe gewachsen. Die Betriebe verteilen sich insgesamt wie folgt: 130 Industrieunternehmen, 769 Handwerksbetriebe, 1.467 Handelsunternehmen und 4.442 Dienstleistungsbetriebe. Die Anzahl der Gewerbeanmeldungen bleibt auf hohem Niveau. Im Jahr 2024 wurden 707 neue Gewerbe angemeldet, während 545 Betriebe sich abmeldeten. 2023 wurden 637 Unternehmen angemeldet und 500 abgemeldet.
Bedeutende Neuansiedlungen im letzten Jahr waren vor allem Smithers Medical Device Testing sowie das Rechenzentrum der Goodmann Group. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein sagt dazu: „Die Ansiedlung von Smithers stärkt den Pharma-Standort und ist erneuter Beleg, dass die Mitgliedschaft bei der FRM GmbH für uns die richtige Strategie ist, um international wahrgenommen zu werden. Nicht zuletzt die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unserem Team in der Wirtschaftsförderung und dem US-Team der FRM GmbH hat zu diesem Ansiedlungserfolg geführt. Eine weitere zukunftsweisende Neuansiedlung ist das hochmoderne Rechenzentrum, welches das internationale Immobilienunternehmen Goodman auf dem ehemaligen Rundschaugelände verwirklicht. Die entstehende CO2 neutrale Abwärme wird für die kommunale Wärmeplanung genutzt. Auch dieses Projekt unterstreicht die Bedeutung von Neu-Isenburg als Standort für innovative und zukunftsorientierte Projekte. Darüber hinaus wird das Rechenzentrum einen wichtigen Beitrag zur digitalen Infrastruktur leisten. Es fügt sich gut in die Digitalisierungs- und Smart-City-Strategie der Stadt ein. Auch die Architektur und die hochwertige Entwicklung spielen für uns eine wichtige Rolle, so dass sich das Gebäude perfekt in das Stadtbild einfügt.“
Der Arbeitsmarkt zeigt eine stabile Entwicklung: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt bei 34.941 Personen, dies ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (34.568 Personen). Besonders hervorzuheben ist dabei der hohe Dienstleistungsanteil von 84 %, der die Bedeutung dieses Sektors für die Stadt bestätigt.
Zum 31.12.2024 zählte Neu-Isenburg 41.272 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese Zahl basiert auf der Einwohnermeldestatistik der Stadt Neu-Isenburg, die tagesaktuell die Anzahl erfasst. Im Gegensatz dazu beruhen die Zahlen des Hessischen Landesamtes für Statistik auf einer Hochrechnung des Zensus von 15.05.2022.
Die Stadt bleibt ein attraktiver Arbeitsplatz für Menschen aus der Region. So pendeln täglich 31.345 Menschen nach Neu-Isenburg ein, während 13.392 Personen auspendeln. Der Pendlerüberhang von 17.953 Personen zeigt, dass die Stadt als Beschäftigungsstandort gefragt ist. Im Vorjahr (2023) pendelten täglich 30.871 Menschen nach Neu-Isenburg, während 13.040 Menschen die Stadt zum Arbeiten verließen (Pendlerüberhang 17.831).
Die Kaufkraft (GfK-Index) lag 2023 bei 29.896, was deutlich über dem Bundesdurchschnitt (107,4 Prozent) liegt und die hohe Attraktivität der Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort unterstreicht. Die aktuellen Kaufkraft Zahlen für 2024 werden erst in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Eine große Anzahl erfolgreicher Unternehmen erwirtschaftete im letzten Jahr (2023) Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von 167 Millionen Euro und 2024 in Höhe von 105 Millionen Euro.
„Neu-Isenburg ist ein Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Die aktuellen Zahlen belegen, dass sich Unternehmen hier wohlfühlen und weiter wachsen können. Besonders erfreulich ist, dass wir sowohl bei den Unternehmensansiedlungen als auch bei den Beschäftigten einen positiven Trend sehen. Der aktuelle Gewerbesteuerhebesatz von 360 % zeigt, dass Neu-Isenburg im Vergleich zu anderen Städten wettbewerbsfähig bleibt. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, Unternehmen die besten Rahmenbedingungen für Wachstum und Entwicklung zu bieten“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.
„Die Kombination aus wirtschaftlicher Stabilität, attraktiven Standortfaktoren, einer gut ausgebauten Infrastruktur sowie dem direkten, persönlichen Draht zur Wirtschaftsförderung machen Neu-Isenburg zu einem bevorzugten Standort für Unternehmen.“, sagt Andrea Quilling, Wirtschaftsförderung der Stadt Neu-Isenburg.