Stadt Neu Isenburg

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Moderne Fahrrad-Sammelschließanlage am Bahnhof Neu-Isenburg

Inbetriebnahme im Juni geplant

Immer mehr Reisende kombinieren Bus, Bahn und Fahrrad für eine umweltfreundliche Mobilität. Aus diesem Grund gibt es am Bahnhof Neu-Isenburg seit einigen Jahren 144 Fahrradstellplätze und 28 abschließbare einzelne Fahrradboxen.

Um den Umstieg vom Rad auf die Bahn noch weiter auszubauen, wurden im vergangenen Monat (April 2023) 42 zusätzliche Fahrradstellplätze auf der West- und Ostseite das Bahnhofs errichtet. Voraussichtlich im nächsten Monat, ab Juni 2023, kann am südlichen Rand des West-End-Platzes, die überdachte, diebstahlsichere Sammelschließanlage für Fahrräder, genutzt werden. Sie bietet weitere 24 Fahrradstellplätze (12 Doppelstockanlagen) als sichere Abstellmöglichkeit für die Räder. Die neue Anlage entsteht in Kooperation mit der Deutschen Bahn im Rahmen der Bike+Ride-Offensive, bei der die Kommunen gemeinsam mit der DB mehr Platz für Fahrräder an den Bahnhöfen schaffen.

Die Fahrradabstellanlage besteht aus einer Stahlkonstruktion und mit Lochblech verkleideten Schiebetüren. Einen Platz in der Sammelschließanlage können die Reisenden bequem unter www.rad-safe.de oder mit der entsprechenden App buchen. Anschließend lässt sich die Anlage per Code über das Bedienterminal zu jeder Tages- und Nachtzeit entriegeln. Die Plätze können für einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein ganzes Jahr gemietet werden. Die Mietkosten betragen 1 Euro für einen Tag, 4 Euro für eine Woche, 12 Euro für einen Monat, 60 Euro für 6 Monate und 100 Euro für ein Jahr. Sie ist vor allem für wertvolle Fahrräder und Pedelecs geeignet.

Die neue Sammelschließanlage kostet rund 60.000 Euro, rund 42.000 Euro werden vorrausichtlich als Fördermittel vom Bund gezahlt, so dass ein Eigenanteil von ca. 18.000 Euro verbleibt. Für die jährlichen Betriebskosten für das Buchungssystem und den Support wird mit rund 1.900 Euro (brutto) gerechnet. Weiterhin müssen z.B. der Winterdienst, die Reinigung oder Notöffnungen gewährleistet werden.

„Der Stellenwert des Fahrradverkehrs im Gesamtverkehrssystem ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dem tragen wir mit dem Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Neu-Isenburg Rechnung. Zu einer modernen Rad-Strategie gehört auch, die intermodale Verknüpfung zwischen dem Radverkehr und dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mitzuplanen, wie wir es jetzt hier am Bahnhof Neu-Isenburg machen“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

Yvonne Lammersdorf, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Neu-Isenburg: „Wer sich einmal bei RadSafe angemeldet hat, kann auch an vielen anderen Bahnhöfen die Möglichkeit nutzen, sein Fahrrad sicher abzustellen. Deswegen ist diese Anlage gerade für Berufspendler so sinnvoll. Wir freuen uns, dass wir nun auch bald in Neu-Isenburg diese Möglichkeit anbieten können“.

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